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Versammlung der Altersobmänner

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Gerhard Leitz

Zum jährlich statt­fin­denden Infor­ma­tions- und Gedan­ken­aus­tausch der Obmänner, des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Heil­bronn, hat Rein­hold Korb ins neue Feu­er­wehr­haus Ell­bachtal ein­ge­laden.

Rein­hold Korb konnte zahl­reich erschie­nene Feu­er­wehr­ka­me­raden begrüßen. Beson­ders begrüßte er den Ver­bands­vor­sit­zenden Rein­hold Gall, Bürger­meister Stein­bach und Kom­man­dant Thomas Oeckler.

Bürger­meister Stein­bach freute sich in seinem Grußwort beson­ders, dass diese Ver­samm­lung der Alters­ka­me­raden im neuen Gerätehaus Ell­bachtal statt­findet. Er schil­derte dann die Vor­ge­schichte und die Ent­wick­lung des Zusam­men­schlusses der beiden Wehren Ell­hofen und Leh­ren­steins­feld, die dann in den Bau des gemein­samen Feu­er­wehr­hauses mündete. Er betonte dabei, dass dieses Pro­jekt durchaus Modell­cha­rakter für andere Wehren haben könnte, denn viele Wehren haben ähnliche Pro­bleme und suchen auch nach Lösungen.

Kom­man­dant Oeckler schil­derte dann im Detail die Vor­ge­hens­weise beim Zusam­men­schluss der beiden Wehren. Es musste sich ja alles neu finden, ange­fangen von der Ausrüstung bis zur Zusam­men­set­zung der Mann­schaft. Er betonte, dass mit diesem neuen Gebäude nun aus­rei­chend Platz vor­handen ist, um die ver­schie­denen Abtei­lungen der Wehr, also Kinder-, Jugend-, Ein­satz- und Alters­ab­tei­lung unter­zu­bringen. Davon konnten sich die Alters­ka­me­raden dann auch bei einem ange­bo­tenen Rund­gang selbst über­zeugen. Anschließend über­nahm der Ver­bands­vor­sit­zende Rein­hold Gall das Wort und sprach über Ent­wick­lungen im Ver­band. So z.B. über die Per­so­nal­ent­wick­lung der Feu­er­wehren, sie ist zwar noch stabil, aber trotzdem muss man sie im Auge haben, denn die klas­si­sche Feu­er­wehr­lauf­bahn kommt immer sel­tener vor, denn viele junge Leute müssen halt durch Stu­dium oder Job­wechsel öfter den Wohnort wech­seln und stehen dann den Feu­er­wehren nicht mehr ohne wei­teres zur Verfügung. Daher ist es wichtig, dass die Feu­er­wehr ihr gutes Image behält und daran gilt es ständig zu arbeiten, sei es durch Kam­pa­gnen „Wir leben retten“, durch Ver­bes­se­rungen beim Ver­si­che­rungs­schutz im Falle eines Unfalles durch die Anton Peco­roni Stif­tung oder durch Ver­gabe von Freiplätzen im Feu­er­wehr­hotel Titisee, inzwi­schen stehen 1200 Freiplätze für ver­diente Feu­er­wehr­ka­me­raden zur Verfügung. Abschließend sprach er noch über die Ent­wick­lung bei den Förder­mit­teln des Landes.

Nun über­nahm wieder Rein­hold Korb das Wort, stimmte zunächst die Per­so­na­lien einiger Feu­er­wehr­ka­me­raden ab und berich­tete dann über Ent­wick­lungen beim Ver­band und über das Herbst­se­minar der Kreisobmänner in Titisee. So werden die Aktionen 65 Plus und Jung und Alt unter einem Hut positiv auf­ge­nommen, aller­dings sollte das ganze als Angebot und nicht als Ver­pflich­tung ver­standen werden. Die Feu­er­schutz­steuer steht nun aus­schließlich den Feu­er­wehren zur Verfügung. Als nächstes berich­tete Rein­hold Korb über Ent­wick­lungen beim Feu­er­wehr Hotel Titisee, er ist da ja als Ver­treter der Region Franken im Aus­schuss des Feu­er­wehr­ho­tels tätig. Die Aus­las­tung und damit die Wirt­schaft­lich­keit hat sich wesent­lich ver­bes­sert, die Zahl der Über­nach­tungen hat zuge­nommen. Die Per­so­nal­decke ist nach wie vor dünn, es findet sich eben nicht so leicht qua­li­fi­ziertes Per­sonal. Gleich­wohl muss der Ver­band die Kosten im Auge behalten, stehen doch immer wieder teure Sanie­rungsmaß- nahmen wie Dach­sa­nie­rungen etc. an.
Auch warb Rein­hold Korb darum, das Angebot von Arbeits­freiplätzen, also 1 Woche Arbeit dann 1 Woche Frei­zeit besser anzu­nehmen. Wei­terhin berich­tete er von Pla­nungen des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes über eine neue Geschäfts­stelle.

Nächster Punkt war nun der Aus­flug 2017. Hier sind die Pla­nungen schon sehr weit fort­ge­schritten. Es geht am 25.04.2017 nach Rothen­burg ob der Tauber. Hier sind viele Möglich­keiten für einen inter­es­santen Aus­flug geboten. Zur Vor­ab­in­for­ma­tion wurde schon mal ein Fleyer von Rothen­burg ver­teilt. Details werden nun noch aus­ge­ar­beitet und dann werden die Infor­ma­tionen bzw. Anmel­de­un­ter­lagen ver­schickt.

Nach dem nun unter Punkt Ver­schie­denes keine wei­teren Anfragen kamen, konnte Rein­hold Korb die har­mo­nisch ver­lau­fende Ver­samm­lung schließen.

Der Feu­er­wehr Ell­bachtal galt nun noch der Dank für die Bewir­tung, die Bereit­stel­lung des und natürlich für die Führung durch das Feu­er­wehr­haus.