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Verbandsversammlung Landesfeuerwehrverband in Balingen

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Reinhold Gall, KFV Heilbronn

Die erste Ver­bands­ver­samm­lung unter der Regie des neuen Präsidenten Michael Wegel, stieß auf großes Inter­esse der Landes- und Kom­mu­nal­po­litik.Ange­sichts der enormen Her­aus­for­de­rungen im Bevölke­rungs­schutz war man gespannt, wie sich der Feu­er­wehr­ver­band posi­tio­niert, welche For­de­rungen erhoben und welche Impulse gesetzt werden.

Der Kreis­feu­er­wehr­ver­band Heil­bronn, mit unserem Vor­sit­zenden Frank Pitz, war mit zwölf Dele­gierten in Balingen ver­treten.

Das Leit­thema der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am Freitag hieß „Fit für Verände­rungen“. Unter anderem ging es um Atem­schutzunfälle und was hieraus zu lernen ist oder um Führen in Zeiten der Verände­rungen. Inter­es­sant waren die Ausführungen über die Arbeit der Hoch­was­ser­vor­her­sa­ge­zen­trale und deren Nutzen für die Feu­er­wehren. Darum ging es auch beim Referat des Deut­schen Wetter beim Thema Extrem­wetter.

Der Samstag war dann der Ver­bands­ar­beit gewidmet. Präsident Wegel stellte seine Rede unter das Motto „Für Sicher­heit, Zusam­men­ar­beit und Zukunft“. An alle Ver­ant­wort­li­chen stellte er die Frage, sind unsere Struk­turen noch zeitgemäß oder müssen sie verändert werden? Wegel for­derte hierzu eine offene Dis­kus­sion, auch in den Feu­er­wehren selbst. Bemer­kens­wert! An den anwe­senden Innen­mi­nister Strobl gerichtet, erhob Wegel u.a. fol­gende For­de­rungen

  • den Ent­wurf des Lan­des­ka­ta­stro­phen­schutz­ge­setzes zu überar­beiten und hierbei die Eck­punkte des LFV zu berücksich­tigen
  • Rege­lungen bzgl. der per­so­nellen Aus­stat­tung der Kata­stro­phen­schutzämter
  • ein­heit­liche Pla­nungs­grund­lagen
  • Stärkung der Aka­demie für Gefah­ren­ab­wehr
  • sowie die Ein­rich­tung eines Lan­desamt für Bevölke­rungs­schutz
  • die Umset­zung der im Koali­ti­ons­ver­trag der Lan­des­re­gie­rung for­mu­lierten ein­heit­li­chen Leit­stel­len­struktur

Dies zeigt, dass es jede Menge zu tun gibt und die poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen im Land hier auch in der Pflicht stehen.