QR-Code zur Seite

So kommen Sie sicher in Ihren Winterurlaub!

Landkreis Heilbronnvon Deutscher Feuerwehrverband

Feu­er­wehr appel­liert: Auch im dichten Rei­se­ver­kehr Ret­tungs­gassen bil­denSchnell noch Geschenke kaufen, dann ab zur Fami­li­en­feier, am Morgen darauf in aller Eile das Auto beladen und in den Urlaub fahren: So sieht für viele Men­schen die Weih­nachts­zeit aus. Bei all der Hektik ist es den­noch wichtig, sich über die Sicher­heit Gedanken zu machen: „Vor allem bei wid­rigen Wet­ter­verhältnissen wird die Feu­er­wehr häufig zu Unfällen alar­miert. Eine zügige Anfahrt etwa auf der Auto­bahn ist nur möglich, wenn alle Ver­kehrs­teil­nehmer umsichtig agieren und vor allem im Stau eine Ret­tungs­gasse bilden", appel­liert Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV).Auch vor der Fahrt gibt es einige Dinge zu beachten. Die deut­schen Feu­er­wehren geben sieben Tipps für den sicheren und stress­freien Weg in den Win­ter­ur­laub:

  • Drehen Sie Heizkörper nie ganz ab. Wählen Sie min­des­tens die gekenn­zeich­nete Frost­schutz­stel­lung.
  • Ste­cken Sie die Weih­nachts­be­leuch­tung aus, wenn Sie nicht zu Hause sind.
  • Überprüfen Sie die Bat­terie des Rauch­warn­mel­ders vor Ihrem Urlaub mit Druck auf den Prüfknopf. Wenn die Bat­terie schwach ist, erneuern Sie diese. Mitt­ler­weile gibt es Bat­te­rien mit einer Lebens­dauer von mehr als zehn Jahren.
  • Lassen Sie Ihr Fahr­zeug überprüfen, damit Sie nicht durch ver­meid­bare Schäden auf dem Weg in den Urlaub liegen bleiben. Vor allem ange­mes­sene (Winter-)Berei­fung ist wichtig!
  • An einer Unfall­stelle ist die Eigen­si­che­rung wichtig - nutzen Sie Warn¬westen, Warn­drei­ecke und Leuchten! Wenn bei Unfällen der Ein­satz der Feu­er­wehr not­wendig ist, können Sie diese über den kos­ten­freien Notruf 112 alar­mieren. Dieser ist euro­pa­weit gültig!
  • Bilden Sie in einem Stau eine Ret­tungs­gasse, damit die Ret­tungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umge­hend Hilfe leisten können. Häufig treffen Ret­tungs­fahr­zeuge (Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst) zeit­ver­setzt ein; achten Sie auch beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Ret­tungs­gasse stets offen bleibt!
  • Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken - so wird man nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit ein­her­ge­henden Kraft­stoff¬ver­brauch etwa für die Hei­zung über­rascht. Mit einer Decke im Fahr­zeug können Sie sich vor Kälte bei längeren Staus schützen. Denken Sie an Lebens­mittel für den Not­fall (Scho­ko­lade, heißer Tee, Baby­nah­rung), um auch längere Stau­zeiten überbrücken zu können.