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Sicherheit auf Winterstraßen: Tipps der Feuerwehr

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Kilo­me­ter­lange Staus auf dem Weg in den Urlaub oder zum Besuch der Lieben: Die Weih­nachts­fei­er­tage sind prädesti­niert für her­aus­for­dernde Ver­kehrs­si­tua­tionen. Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahr­zeug gilt es, sich umfas­send vor­zu­be­reiten und umsichtig zu reagieren. Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band (DFV) gibt sieben Tipps zur Sicher­heit auf Reisen:

  • Lassen Sie Ihr Fahr­zeug überprüfen, damit Sie nicht durch ver­meid­bare Schäden unter­wegs liegen bleiben. Vor allem ange­mes­sene Berei­fung ist wichtig!
  • Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit ein­her­ge­henden Kraft­stoff­ver­brauch etwa für die Hei­zung über­rascht.
  • Überprüfen Sie die Sicher­heits­ausrüstung Ihres Fahr­zeugs: Sind die Warn­westen griff­be­reit im Fahr­gast­raum? Wo befindet sich das Warn­dreieck? Ist der Ver­band­kasten auf aktu­ellem Stand? Eine Auf­fri­schung der Erste-Hilfe-Kennt­nisse, etwa bei einer Hilfs­or­ga­ni­sa­tion, schadet nie!
  • Wenn es gekracht hat und Sie betei­ligt sind: Sichern Sie die Unfall­stelle min­des­tens mit einem Warn­dreieck ab. Begeben Sie sich nach der Absi­che­rung wenn möglich hinter die Leit­planke – sie bietet zusätzli­chen Schutz vor dem fließenden Ver­kehr.
  • Bilden Sie in einem Stau eine Ret­tungs­gasse, damit die Ret­tungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umge­hend Hilfe leisten können. Häufig treffen Ret­tungs­fahr­zeuge (Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst) zeit­ver­setzt ein; achten Sie auch beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Ret­tungs­gasse stets offen bleibt!
  • Altbewährt und trotzdem manchmal ver­gessen: Die Gurt­pflicht gilt in Deutsch­land für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die kor­rekte Siche­rung von Babys und Kin­dern.
  • Wenn bei Unfällen der Ein­satz der Feu­er­wehr oder des Ret­tungs­dienstes not­wendig ist, können Sie diese über den kos­ten­freien Notruf 112 alar­mieren. Dieser ist euro­pa­weit gültig!

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band