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Schneechaos: Feuerwehr rät weiter zu Besonnenheit

von Deutscher Feuerwehrverband

Tau­sende Feu­er­wehr­leute am Wochen­ende im Ret­tungs- und Räumein­satz

Die Men­schen in Deutsch­land haben am Wochen­ende besonnen auf Win­ter­sturm „Daisy“ reagiert und des­halb viele unnötige Feu­er­wehr­einsätze ver­mieden – dieses posi­tive Resümee zieht der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band (DFV). „Wir rufen auf zu Beginn der neuen Woche weiter zu Gelas­sen­heit auf. Planen Sie mehr Zeit ein und berücksich­tigen Sie die Wet­ter­verhältnisse“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

Tau­sende Feu­er­wehr­leute haben am Wochen­ende bis in die ver­gan­gene Nacht hinein bun­des­weit meh­rere hun­dert wet­ter­be­dingte Einsätze bewältigt. Ein­satz­schwer­punkte lagen in Nord­deutsch­land.

„Unsere Männer und Frauen haben Men­schen aus ste­cken­ge­blie­benen Fahr­zeugen befreit, Deiche ver­tei­digt, Hoch­wasser- und Sturmschäden besei­tigt, aber auch Schnee und Eis­zapfen von Dächern geräumt, damit sie Fußgängern nicht gefährlich werden. Außerdem mussten Betrof­fene bei einer Reihe von Ver­kehrsunfällen gerettet werden, die auf Glätte zurückzuführen waren“, berichtet Kröger.

Der Feu­er­wehr-Präsident betont: „Die Feu­er­wehren beweisen ihre Leis­tungsfähig­keit bei unüber­sicht­li­chen Wet­ter­lagen und schwie­rigen Verhältnissen durch ihre dezen­trale Struktur in beson­derer Weise. Sie sind verlässliche Helfer in der Not in ihren Städten und Gemeinden. Allen haupt- und ehren­amt­li­chen Ein­satzkräften gilt mein Dank für die oft stun­den­langen Einsätze bei Wind und Wetter.“

Auf­grund der weiter schwie­rigen Ver­kehrs­verhältnisse appel­liert der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band, Ret­tungs­wege frei­zu­halten, bei näher­kom­menden Ein­satz­fahr­zeugen recht­zeitig freie Bahn zu schaffen und eigene Fahr­zeuge bei Schnee­ver­we­hungen nach Möglich­keit nicht auf den Fahr­bahnen stehen zu lassen. Außerdem sollte beim Räumen der Wege auch das Frei­halten von Hydranten nicht ver­gessen werden.