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Photovoltaik: Feuerwehrverband fordert Abschaltmöglichkeit

von Kreisfeuerwehrverband Heilbronn

„Der Schutz und die Sicher­heit von Ein­satzkräften haben oberste Priorität“, erklärt Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV), zu Bränden bei Pho­to­vol­taik-Anlagen. Der Spit­zen­ver­band der 1,3 Mil­lionen Feu­er­wehr­angehörigen in Deutsch­land for­dert die Pho­to­vol­ta­ik­in­dus­trie des­halb auf, umge­hend eine tech­ni­sche Lösung für den gefahr­losen Ein­satz im Bereich von Pho­to­vol­taik-Anlagen zu eta­blieren.

„Pho­to­vol­taik-Anlagen stellen für Feu­er­wehren im Ein­satz­fall eine ernste Her­aus­for­de­rung dar“, erläutert Ziebs: „Ins­be­son­dere durch die der­zeit nicht vor­han­dene Abschaltmöglich­keit besteht im Scha­den­fall eine latente Gefahr für Haus­ei­gentümer und Ein­satzkräfte, da Anlagen selbst unter geringem Licht­ein­fall fortwährend eine gefährliche elek­tri­sche Span­nung pro­du­zieren. Feu­er­wehrkräfte, die in Anla­gennähe eine Brandbekämpfung durchführen müssen, sind hier beson­ders gefährdet. Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band sieht daher drin­genden Hand­lungs­be­darf zum Schutz aller Betei­ligten.“

Mehr Infor­ma­tionen für Feu­er­wehren zum Thema „Ein­satz an Pho­to­vol­taik-Anlagen“ gibt es online unter www.feuerwehrverband.de/photovoltaik.html. Dort steht auch die Ein­satz­karte „Hand­lungs­emp­feh­lungen Pho­to­vol­taik-Anlagen“ zum Down­load, die in kurzer und über­sicht­li­cher Form auf Pro­blem­felder auf­merksam macht und durch ihr prak­ti­sches Format auch im Ein­satz­fall mitgeführt werden kann.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band