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Photovoltaik-Einsatzkarte sorgt im Brandfall für Klarheit

von Kreisfeuerwehrverband Heilbronn

Hand­lungs­emp­feh­lung zum Umgang mit Pho­to­vol­taik-Anlagen veröffent­licht

Berlin – Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band (DFV) und der Bun­des­ver­band Solar­wirt­schaft (BSW-Solar) haben eine Ein­satz­karte für Feu­er­wehrkräfte vor­ge­stellt, die die wich­tigsten Eck­punkte und Hin­weise zur Vor­ge­hens­weise im Fall des Brandes in einem Gebäude mit Pho­to­vol­taik-Anlage enthält. Die in einem vom BSW-Solar initi­ierten Exper­ten­kreis erar­bei­tete Hand­lungs­emp­feh­lung wurde am gest­rigen Mitt­woch (15.9.) rund 300 Feu­er­wehr-Führungskräften aus dem gesamten Bun­des­ge­biet im Rahmen des Par­la­men­ta­ri­schen Abends des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes präsen­tiert. Auf das Doku­ment im hand­li­chen DIN-A6-Format folgt in Kürze eine Broschüre, in der sämtliche Infor­ma­tionen umfas­send und sach­ge­recht auf­be­reitet dar­stellt werden.

„Brände in Gebäuden mit elek­tri­schen Anlagen sind nichts Neues für die Feu­er­wehr. Unsere Ein­satzkräfte sind dafür aus­ge­bildet, Risiken an der Ein­satz­stelle zu erkennen und mit ihnen umzu­gehen“, sagte DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. „Hierbei wird künftig die Ein­satz­karte „Hand­lungs­emp­feh­lung Pho­to­vol­taik“ weiter unterstützen. Sie leistet durch ein Ablauf­schema Hil­fe­stel­lung und klärt über Aufbau, Vor­gehen und Gefahren auf. Die Ein­satz­karte und die ausführliche Broschüre bieten erst­mals ein­heit­li­ches Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial. Das ist ein wei­terer Schritt zur Ver­bes­se­rung der Aus- und Wei­ter­bil­dung der beruf­li­chen wie frei­wil­ligen Feu­er­wehrkräfte“, erläuterte Kröger.

„Diesem Schritt müssen tech­ni­sche Stan­dards folgen, die eine wir­kungs­volle und sichere Brandbekämpfung ermögli­chen. Daran arbeitet auch unser gemein­samer Exper­ten­kreis“, sagte der für Ein­satz- und Aus­bil­dungs­fragen ver­ant­wort­liche DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs.