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Notfallpatienten: Menschen sind kein Wirtschaftsgut!

von Medienteam KFV Heilbronn

„Der Mensch darf nicht weiter zum Wirt­schaftsgut abge­stem­pelt werden. Es gibt jetzt schon Pro­bleme, Not­fall­pa­ti­enten an Kran­kenhäuser abzu­geben“, erklärte Hartmut Ziebs, Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV), bei der Eröffnung der Messe für Ret­tung und Mobilität in Fulda zu den aktu­ellen poli­ti­schen Plänen, die Not­fall­ver­sor­gung mit Kran­kenhäusern auszudünnen.

Die europäische Leit­messe findet bereits in der 17. Auf­lage statt. Ziebs würdigte die RETT­mobil als Gele­gen­heit zur inter­na­tio­nalen Ver­net­zung: „Feu­er­schutz und Ret­tungs­dienst aus Deutsch­land sind inter­na­tional führend – das sieht man auch an der Zunahme der inter­na­tio­nalen Besu­cher und Aus­steller.“ „Die Gewalt gegen Ein­satzkräfte bereitet mir Sorgen – fast täglich gibt es Mel­dungen über Vor­komm­nisse“, äußerte sich der DFV-Präsident besorgt. „Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band hat nun eine Kam­pagne gestartet und will mit gezielten Aktionen über das ganze Jahr infor­mieren“, berich­tete er. Auf der Messe ist das Thema am Stand des Ver­bandes präsent: In Halle F, Stand 1205, gibt es für Besu­che­rinnen und Besu­cher die Kam­pa­gnen­auf­kleber.

Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band ist mit dem Pro­jekt „Faktor 112“ im Rahmen des Bun­des­pro­gramms „Zusam­men­halt durch Teil­habe“ des Bun­des­mi­nis­te­riums des Innern, für Bau und Heimat sowie der Stif­tung „Hilfe für Helfer“ ver­treten. Am Don­nerstag, 17. Mai, findet par­allel zur Messe das 5. Sym­po­sium „Hilfe für Helfer in den Feu­er­wehren“ der Stif­tung statt. Auch das Deut­sche Feu­er­wehr-Museum ist mit Expo­naten auf der Messe aktiv und infor­miert zudem selbst über das „Haus der deut­schen Feu­er­wehren“.