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Neues Förderprogramm für den Rettungsdienst verabschiedet

von Medienteam KFV Heilbronn

Die Hilfs­fristen bei der Not­fall­ver­sor­gung sollen in Baden-Württem­berg weiter ver­bes­sert werden. Daran wird auch das neue Förder­pro­gramm im Umfang von zwei Mil­lionen Euro aus­ge­richtet, das der Lan­des­aus­schuss für den Ret­tungs­dienst bei seiner jüngsten Sit­zung in Karls­ruhe ver­ab­schiedet hat. Wenn es um Men­schen­leben geht, müssen die Einsätze bis­weilen noch schneller werden, hat Innen­mi­nister Rein­hold Gall am Freitag in Stutt­gart betont. Mit den Zuschüssen werden ins­be­son­dere die Neu­bau­pro­jekte der Ret­tungs­wa­chen Giengen, Schwäbisch Gmünd und Tie­fen­bronn (Enz­kreis) gefördert. Die Ein­rich­tungen in Alb­stadt-Ebingen, Freu­den­stadt, Löwen­stein und St. Georgen sollen erwei­tert werden. Auch die Orga­ni­sa­tionen der Berg- und Was­ser­ret­tung werden pro­fi­tieren.

Innen­mi­nister Gall begrüßte, dass der Lan­des­aus­schuss auch die Ver­sor­gung adipöser Pati­enten im Ret­tungs­dienst gezielt ver­bes­sert. Ein neues Kon­zept sieht spe­zi­elle Vor­hal­te­sys­teme für diesen stetig wach­senden Per­so­nen­kreis vor. Die Bereichs­ausschüsse in den ein­zelnen Ret­tungs­dienst­be­rei­chen sind nun auf­ge­for­dert, den örtli­chen Bedarf für Spe­zi­al­fahr­zeuge zu decken. Der Innen­mi­nister dankte den Kran­ken­kassen für ihre Bereit­schaft, die Finan­zie­rung zu über­nehmen.

Anmer­kung:

Der Lan­des­aus­schuss für den Ret­tungs­dienst ist das oberste, durch die Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tionen und Kran­ken­kassen paritätisch besetzte Selbst­ver­wal­tungs­gre­mium im Ret­tungs­dienst. Ein wich­tiges Ziel des Gre­miums ist die Her­stel­lung eines gleich­wer­tigen Ver­sor­gungs­ni­veaus durch die lan­des­weite Ein­hal­tung der Hilfs­frist von höchs­tens 15 Minuten für Ret­tungs­wagen und Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug.

Quelle:Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg