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Neues Feuerwehr-Ehrenzeichen für 50 Jahre Einsatzdienst

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Innen­mi­nister Rein­hold Gall: Das über Jahr­zehnte dau­ernde vor­bild­liche Enga­ge­ment ver­dient eine außergewöhnliche Würdi­gung

Der Minis­terrat hat in seiner jüngsten Sit­zung beschlossen, für 50 Jahre Feu­er­wehr­dienst ein Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in beson­derer Ausführung neu einzuführen. Bis­lang wird das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in drei Stufen ver­liehen: als Ehren­zei­chen in Silber für min­des­tens 25 Jahre aktiven Feu­er­wehr­ein­satz­dienst, als Ehren­zei­chen in Gold für min­des­tens 40 Jahre aktiven Dienst und als Ehren­zei­chen der Son­der­stufe für beson­dere Ver­dienste um das Feuerlöschwesen oder für beson­ders mutiges und ent­schlos­senes Ver­halten im Feu­er­wehr­ein­satz.

Die Lan­des­re­gie­rung würdigt mit der neuen Aus­zeich­nung Frauen und Männer, die sich über Jahr­zehnte für ihre Mit­men­schen ein­ge­setzt und im Ein­satz ihre Gesund­heit und mit­unter ihr Leben ris­kiert haben. Dieses außergewöhnliche Enga­ge­ment kann nicht hoch genug ein­geschätzt werden, sagte Innen­mi­nister Rein­hold Gall am Dienstag, 26. Juli 2011, in Stutt­gart.

Mit der wei­teren Stufe werde vor allem der veränderten Alters­struktur der Frauen und Männer bei den Feu­er­wehren Rech­nung getragen. Bei der Stif­tung des Feu­er­wehr-Ehren­zei­chens im Jahr 1956 sei eine Ehrung für 50 Jahre Feu­er­wehr­dienst nicht vor­ge­sehen gewesen, da der anre­chen­bare aktive Dienst damals erst mit Voll­endung des 18. Lebens­jahres begonnen und bereits mit Voll­endung des 60. Lebens­jahres geendet habe. Eine 50-jährige Dienst­zeit sei somit nicht zu errei­chen gewesen. Durch die Verlänge­rung der mögli­chen ehren­amt­li­chen Dienst­zeit bis zur Voll­endung des 65. Lebens­jahres im Jahre 1970 und die seit 1981 erfol­gende Anrech­nung von Zeiten der Dienst­leis­tung in der Jugend­feu­er­wehr ab Voll­endung des 14. Lebens­jahres habe sich das geändert.

In den kom­menden Jahren werden viele seit 50 Jahren bei der Feu­er­wehr aktiv sein, die Anfang der 80er Jahre in die Jugend­feu­er­wehr ein­ge­treten sind. Um den Stel­len­wert dieses vor­bild­li­chen und über Jahr­zehnte andau­ernden Enga­ge­ments für die Gesell­schaft würdig her­aus­zu­stellen, haben wir die neue Ehrungs­stufe geschaffen und kommen damit auch einem Wunsch des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes nach, betonte Gall.

Quelle:Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg