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Mehr als 75.000 Feuerwehrleute in der Flutabwehr

von Medienteam KFV Heilbronn

Am Ein­satz gegen das Hoch­wasser wurden mitt­ler­weile bun­des­weit mehr als 75.000 Feu­er­wehr­frauen und -männer ein­ge­setzt. Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band (DFV) hat eine Gesamt­zahl von 75.205 ehren- und haupt­amt­li­chen Kräften ermit­telt (Stand heute, 13.00 Uhr).

"Beson­ders die Anstren­gungen in der Über­land­hilfe sind für die Feu­er­wehren ein­malig. 4.236 Feu­er­wehr­leute aus nicht betrof­fenen Regionen sind mit geschlos­senen Verbänden in den Kata­stro­phen­ge­bieten tätig - das ist ange­sichts der kom­mu­nalen Struktur unserer Feu­er­wehren eine solide logis­ti­sche Leis­tung", sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

Gemäß Erhe­bung des Feu­er­wehr­ver­bandes hat sich die Zahl der ein­ge­setzten Feu­er­wehr­angehörigen in Sachsen-Anhalt auf 4.815 und in Nie­der­sachsen auf 4.441 sum­miert, in Thüringen auf 5.430 und Sachsen 16.380. In Bayern wurden in der Spitze 26.270 Feu­er­wehr­dienst­leis­tende gezählt, in Baden-Württem­berg 10.310. Über­wie­gend sind Angehörige Frei­wil­liger Feu­er­wehren im Ein­satz, aber auch reguläre Kräfte und überörtliche Hilfs­kon­tin­gente von Berufs­feu­er­wehren. Werk­feu­er­wehren schützen ins­be­son­dere die von Über­flu­tungen bedrohten oder betrof­fenen großen Indus­trie­an­lagen.

Meh­rere Vizepräsidenten des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes sind in diesen Tagen selbst als Führungskräfte in der Kata­stro­phen­ab­wehr tätig: Brand­di­rektor Ludwig Geiger war als Feu­er­wehr­chef von Gera (Thüringen) sehr früh mit der Wucht des Hoch­was­sers und dessen Aus­wir­kungen kon­fron­tiert. Bezirks­brand­meister Hartmut Ziebs (Regie­rungs­be­zirk Arns­berg, Nord­rhein-West­falen) hat eine hei­mi­sche Feu­er­wehr-Bereit­schaft nach Nie­der­sachsen geführt. Zahl­reiche Vor­stands­mit­glieder der Lan­des­feu­er­wehr­verbände im DFV wirken in den Stäben vor Ort mit.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band