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Land unterstützt kommunale Feuerwehren

Landkreis Heilbronnvon Innenministerium Baden-Württemberg

Ent­wick­lung und nied­ri­geren Ein­nahmen der Kom­munen zwar mit rückläufigen Anträgen der Städte und Gemeinden. Den­noch müsse das Land in der Förde­rung kom­mu­naler Pro­jekte Prioritäten setzen, da nicht alle Anträge unterstützt werden könnten und keine hun­dert­pro­zen­tige Förde­rung vor­ge­sehen sei. Die Land­ratsämter würden die Anträge nach Dring­lich­keit bezu­schussen. Infolge dieser Art der Förde­rung werde es «zu keiner Beeinträchti­gung der Leis­tungsfähig­keit einer Gemein­de­feu­er­wehr kommen», ver­si­cherte das Innen­mi­nis­te­rium.

Die SPD-Oppo­si­tion kri­ti­sierte am Don­nerstag die vom Minis­te­rium genannten Zahlen, weil sie die «tatsächliche Förder­si­tua­tion ver­wi­schen». Von den etwa 20 Mil­lionen Euro hätten die Kom­munen einen Großteil längst für den Bau von Feu­er­wehrhäusern oder den Kauf von Fahr­zeugen aus­ge­geben, sagte der innen­po­li­ti­sche Spre­cher Rein­hold Gall. Das Land fördere der­zeit den Kauf der Fahr­zeuge mit etwa einem Fünftel des Preises. Gall plädierte dafür, den Anteil auf min­des­tens 30 Pro­zent zu erhöhen. Zudem sollten die Mehr­ein­nahmen, die dem Land aus der Feu­er­schutz­steuer zufließen, vollständig an die Kom­munen wei­ter­ge­geben werden.

Dagegen nannte der CDU-Abge­ord­nete Bernd Hitzler die Förde­rung der Feu­er­wehren eine «sinn­volle Maßnahme». Deren Arbeit werde teils durch einen ver­win­kelten Städtebau schwie­riger. Der Neubau der Feu­er­wehr­schule in Bruchsal sei ein zukunfts­wei­sender Schritt.

Die den Ländern zuste­hende Feu­er­schutz­steuer wird auf die Ver­si­che­rungsprämien der Feu­er­ver­si­che­rungen erhoben und beträgt 8 Pro­zent. Mit der Steuer soll der vor­beu­gende Brand­schutz und das Feuerlöschwesen gefördert werden. «Die Feu­er­schutz­steuer ist mit der­zeit jährlich 327 Mil­lionen Euro für die Exis­tenz der Feu­er­wehren von her­aus­ra­gender Bedeu­tung», hatte der Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV), Hans-Peter Kröger, im Juni bei einer Anhörung von Bun­destag und Bun­desrat in Berlin erklärt.