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Kooperation von Forschung und Praxis garantiert professionelle Feuerwehr-Ausbildung

von Medienteam KFV Heilbronn

Die bereits bestehende gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Lan­des­feu­er­wehr­schule und der For­schungs­stelle für Brand­schutz­technik am Karls­ruher Institut für Tech­no­logie ist eine wich­tige Basis für die pro­fes­sio­nelle Aus- und Wei­ter­bil­dung der Feu­er­wehr­angehörigen im Land und findet euro­pa­weit Beach­tung. Um diese bei­spiel­hafte Ver­bin­dung zwi­schen For­schung und Praxis weiter zu stärken, wollen wir die Koope­ra­tion künftig noch mehr inten­si­vieren. Das sagte Innen­mi­nister Rein­hold Gall anlässlich seines jüngsten Besuchs am Karls­ruher Institut für Tech­no­logie (KIT).

An der Lan­des­feu­er­wehr­schule in Bruchsal sei mit dem Neubau auch die Ein­rich­tung einer Aka­demie geplant, als Fort­bil­dungs­ein­rich­tung für alle im Bevölke­rungs­schutz mit­wir­kenden Orga­ni­sa­tionen. In der Lehre werde die Aka­demie dabei auch auf externe Fach­leute zurückgreifen. Es würde mich sehr freuen, wenn das KIT dabei eine wich­tige Rolle über­nehmen könnte, so Gall. Vor­stellbar sei auch die Ein­rich­tung eines spe­zi­ellen Stu­di­en­zweiges Brand­schutz.

Seit mitt­ler­weile über 20 Jahren sei die moderne Brand­ver­suchs­halle der seit 1950 bestehenden For­schungs­stelle für Brand­schutz­technik am KIT ein her­vor­ra­gendes Bei­spiel dafür, wie wichtig die enge Zusam­men­ar­beit von For­schung, Lehre und Praxis sei. Die dort durchgeführten Ori­gi­nal­brand­ver­suche seien wesent­li­cher Bestand­teil der Arbeit an der For­schungs­stelle und Grund­lage vieler Ent­wick­lungen im abweh­renden und vor­beu­genden Brand­schutz.

For­schungs­stellen für Brand­schutz­technik

In Deutsch­land gibt es zwei For­schungs­stellen für Brand­schutz­technik, die auf Grund einer Länder­ver­ein­ba­rung betrieben werden:

  • die For­schungs­stelle für Brand­schutz­technik am KIT in Karls­ruhe und
  • das Institut der Feu­er­wehr in Hey­roths­berge (Sachsen-Anhalt).

Die Länder stellen zu For­schungs­zwe­cken dafür jährlich rund 562 000 Euro bereit, der Anteil Baden-Württem­bergs daran beträgt 80.000 Euro. Geschäftsführende Stelle für die Brand­schutz­for­schung der Länder ist das Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg, das die For­schungs­aufträge im Auf­trag der Länder erteilt und auch die finan­zi­elle und orga­ni­sa­to­ri­sche Abwick­lung erle­digt. Lan­des­brand­di­rektor Her­mann Schröder ist außerdem Vor­sit­zender des For­schungs­bei­rates.

Nähere Infor­ma­tionen zur For­schungs­stelle für Brand­schutz­technik am KIT gibt es unter www.ffb.uni-karlsruhe.de.

Quelle: Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg