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Jetzt mitmachen und für Projekt 65 plus stimmen!

von Medienteam KFV Heilbronn

Der Bun­des­mi­nister des Innern lobt jährlich den Förder­preis Hel­fende Hand aus. In diesem Jahr sind 16 Pro­jekte nomi­niert. Aus Baden-Württem­berg hat es unser gemein­same Aktion „65 plus“ geschafft, in die Endes­wahl zu kommen! Vor­ge­schlagen wurde sie von der Lan­des­feu­er­wehr­schule Baden-Württem­berg. Bis zum 18. Dezember 2013 können wir alle unsere Aktion „65 plus“ für den Publi­kums­preis vor­schlagen. Darum bittet der Lan­des­feu­er­wehr­ver­band Baden-Württem­berg.

Und so wird für 65 plus abge­stimmt: Ein­fach auf die Home­page www.helfende-hand-foerderpreis.de gehen und unter­halb der Kurz­be­schrei­bung von „Senioren ent­lasten Feu­er­wehr“, das an neunter Stelle aufgeführt wird, auf „abstimmen“ kli­cken und die erfragte E-Mail-Adresse ein­geben. Fertig!

Zur Erin­ne­rung - das ist unser Pro­jekt:
65 plus - Senioren aktiv in unseren Feu­er­wehren
Zwei Pro­bleme, eine Lösung: In vielen frei­wil­ligen Feu­er­wehren fehlt der Nach­wuchs. Gleich­zeitig scheiden viele erfah­rene Kräfte wegen ihres Alters aus dem Dienst aus. Das Pro­jekt „65 plus – Senioren aktiv in unseren Feu­er­wehren“ holt die Ruheständler zurück und gibt ihnen sinn­volle Auf­gaben abseits der Brand­herde. So können sie ihr Ehrenamt weiter ausführen, ihre Wehren ent­lasten und den Nach­wuchs fördern.

Wegen der hohen körper­li­chen Belas­tungen dürfen Feu­er­wehr­leute in Baden-Württem­berg ab dem 65. Lebens­jahr in den meisten Fällen nicht mehr an Einsätzen teil­nehmen. Sie wech­seln auto­ma­tisch in die Alters­ab­tei­lung. Dort sind sie zwar wei­terhin in das soziale Umfeld ihrer Wehr inte­griert, müssen sich aber von den wich­tigen Auf­gaben der Gemein­de­feu­er­wehr ver­ab­schieden. Die Initia­tive „65 plus“ des Baden-Württem­ber­gi­schen Innen­mi­nis­te­riums und der Kreis­se­nio­renobmänner im Lan­des­feu­er­wehr­ver­band eröffnet ihnen neue Möglich­keiten. Denn dank des Pro­jekts können ehe­ma­lige Ein­satzkräfte und andere Senioren, die nach span­nenden Ehrenämtern suchen, die Gemein­de­wehren mitt­ler­weile an vielen Stellen unterstützen: Sie können die Brand­schutz­er­zie­hung über­nehmen, die Presse- und Öffent­lich­keits­ar­beit mit­ge­stalten, Geräte warten oder Auf­gaben in der Ver­wal­tung erle­digen.

Dabei kommt ihnen nicht nur ihre Erfah­rung zugute. Im Ver­gleich zu berufstätigen Ehren­amt­li­chen haben sie vor allem vor­mit­tags Zeit – ein großer Vor­teil, wenn es um die Arbeit an den Schulen geht. Denn dort treten Feu­er­wehr­leute regelmäßig als Brand­schutz­ex­perten auf, schulen Kinder sowie Jugend­liche und berichten von ihrem Enga­ge­ment bei den Gemein­de­wehren.
Von den neu geschaf­fenen Tätig­keits­fel­dern pro­fi­tieren also alle Betei­ligten: Ältere Men­schen können länger ein Ehrenamt ausfüllen. Und die Wehren erhalten Unterstützung bei der Bewälti­gung immer kom­ple­xerer Auf­gaben.

Quelle: Lan­des­feu­er­wehr­ver­band Baden-Württem­berg