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Hilfe bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen

von Medienteam KFV Heilbronn

Was­ser­wirt­schaft und Feu­er­wehren wollen ihre Kom­pe­tenzen im Bereich „Vor­sorge und Abwehrmaßnahmen bei Unfällen mit was­sergefährdenden Stoffen“ zusam­menführen. Dazu haben die Deut­sche Ver­ei­ni­gung für Was­ser­wirt­schaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band e. V. (DFV) am 15. Juli 2013 eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung unter­zeichnet.

Die Fach­ko­ope­ra­tion zwi­schen DWA und DFV soll die Fortführung der Arbeiten des Anfang 2006 bei der DWA ein­ge­rich­teten Fach­aus­schusses „Gerätschaften und Mittel zur Abwehr von Gewässergefährdungen (GMAG)“ stärken, das Fach­wissen des GMAG sichern und wei­ter­ent­wi­ckeln. Die Koope­ra­tion hat ferner zum Ziel, die Ver­net­zung der Fach­leute aus dem Bereich der Wasser- und Abfall­wirt-schaft mit den Experten der Gefah­ren­ab­wehr (hier Feu­er­wehren) aus­zu­bauen. Der Fach­aus­schuss GMAG wird nun gemeinsam von DWA, THW und DFV getragen.

Erwar­tete Wir­kungen der Koope­ra­tion sind für den DFV die Opti­mie­rung der Schu­lungs- und Aus­bil­dungsmaßnahmen im Bereich der Gefah­ren­ab­wehr, für die DWA die Erwei­te­rung ihrer fach­li­chen Kom­pe­tenz auf den Bereich der Vor­sorge und Abwehrmaßnahmen bei Unfällen mit was­sergefährdenden Stoffen. Künftig soll in regelmäßigem Turnus eine gemein­same Ver­an­stal­tung von DWA, DFV und THW durchgeführt werden.

Die Ver­ein­ba­rung trat zum 15. Juli 2013 in Kraft und gilt zunächst für drei Jahre.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band