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Feuerwehren im Einsatz für die Menschlichkeit

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Sie leisten Erste Hilfe, geben Essen aus, bauen Feld­betten zusammen, trans­por­tieren Mate­rial, bauen Infra­struktur auf – Feu­er­wehren sind im Zuge der aktu­ellen Flücht­lings­si­tua­tion in ganz Deutsch­land im Ein­satz für die Mensch­lich­keit. „Der Ein­satz der ehren- und haupt­amt­li­chen Kräfte ist mehr als nur ein öffent­lich-recht­li­cher Auf­trag, eine Amts­hilfe: Feu­er­wehren zeigen von Neumünster bis Hal­ber­stadt, von Lebach bis Neu­en­stadt, was gelebte Nach­bar­schafts­hilfe bedeutet!“, würdigt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV), das bun­des­weite Enga­ge­ment für Flücht­linge.

Der Ver­bandspräsident dankt auch den Arbeit­ge­bern, die ihre Betriebs­angehörigen für diese beson­deren Einsätze frei­stellen.

„Die Feu­er­wehr steht für eine Gemein­schaft, die Men­schen Hilfe leistet unabhängig von Her­kunft, Reli­gion, Geschlecht und Ansehen der Person. Die Feu­er­wehr steht für ein soli­da­ri­sches Mit­ein­ander, Zusam­men­halt, Kame­rad­schaft und eine verlässliche Gemein­schaft“, zitiert Kröger aus dem Leit­bild des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes zur Inter­kul­tu­rellen Öffnung.

Nicht nur durch kurz­fris­tigen Ein­satz sind die Feu­er­wehren aktiv: Sie stellen – oft gemeinsam mit der Jugend­feu­er­wehr – ihr Enga­ge­ment bei Besu­chen und Übungen in Flücht­lings­un­terkünften vor, sorgen für Abwechs­lung im schwie­rigen Alltag der Kinder, Jugend­li­chen und Erwach­senen, und betreiben die aktive Inte­gra­tion von Asyl­be­wer­bern in den Ein­satz­dienst. „Feu­er­wehren stehen in der Mitte der Gesell­schaft, sind Kul­turträger und leben­diges Teil der demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung. Wer sich in ihnen enga­giert, ist wahr­lich in Deutsch­land ange­kommen“, erläutert Kröger.

Bereits in der Ver­gan­gen­heit beschäftigte sich der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band mit der Inter­kul­tu­rellen Öffnung der Feu­er­wehren sowie dem Inter­kul­tu­rellen Dialog. Unter Kofi­nan­zie­rung des Europäischen Inte­gra­ti­ons­fonds ent­wi­ckelten Feu­er­wehr­angehörige mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund neben dem mehr­spra­chigen Leit­bild zur Inter­kul­tu­rellen Öffnung auch Schu­lungs­ma­te­ria­lien für Feu­er­wehren sowie eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kam­pagne. Diese gab wich­tige Tipps zum rich­tigen Ver­halten im Not­fall, infor­mierte über das deut­sche Feu­er­wehr­system und zeigte Enga­ge­mentmöglich­keiten in den Feu­er­wehren auf.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band