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Fachempfehlung zu Einsätzen mit Kohlenmonoxid

von Medienteam KFV Heilbronn

In der Ver­gan­gen­heit ist es in Deutsch­land ver­mehrt zu Unfällen mit Koh­len­mon­oxid­ver­gif­tungen inner­halb von Räumen gekommen, die in keinem Zusam­men­hang mit einem Scha­den­feuer standen. In einigen Fällen sind dabei auch Ein­satzkräfte geschädigt worden. Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band (DFV) hat daher eine Rah­men­emp­feh­lung zu Einsätzen bei Ver­dacht auf einen Koh­len­mon­oxid-Not­fall inner­halb von Räumlich­keiten erstellt.

Wir wollen Ein­satzkräfte von Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst auf die Pro­ble­matik im Zusam­men­hang mit Koh­len­mon­oxid­ver­gif­tungen hin­weisen und sen­si­bi­li­sieren, erläutert DFV-Fach­be­reichs­leiter Ulrich Tittel­bach (Feu­er­wehr Gel­sen­kir­chen), der die Emp­feh­lung in enger Abstim­mung mit dem Fach­be­reich Ein­satz, Löschmittel und Umwelt­schutz und dem Bun­des­feu­er­wehr­arzt Dr. Hans-Richard Paschen erar­beitet hat. Das Doku­ment geht auf die Gefahren des farb- und geruchs­losen Gases ein, berichtet von typi­schen Ein­satz­lagen und zeigt Schutzmöglich­keiten auf. Wichtig für die Praxis sind zudem die Hin­weise zu Ein­satz­taktik und mögli­chen Fol­gemaßnahmen, soweit sie von den Ein­satzkräften zu bedenken sind, resümiert Tittel­bach.

Die Fach­emp­feh­lungen des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes sind aus der Praxis für die Praxis geschrieben, berichtet DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs. Wir wollen damit Hil­fe­stel­lung für die Arbeit vor Ort geben und erfolg­reiche Stra­te­gien wei­ter­ver­mit­teln, erklärt Ziebs.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band