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"Engagement in Feuerwehr kennt keine Grenzen"

von Deutscher Feuerwehrverband

Orhan Bekyigit ist seit 18 Jahren Feu­er­wehr­mann. „Meine Freunde haben immer gefragt, was ich denn da mache, warum ich nicht im Sport­verein bin“, erzählt er. „Da musste ich dann immer erklären, warum das Enga­ge­ment bei der Feu­er­wehr so wichtig ist.“ Seit dem ver­hee­renden Brand in Lud­wigs­hafen zeige sich erneut, wie wichtig die Ver­mitt­lung zwi­schen ver­schie­denen Kul­turen und der Feu­er­wehr sei.

Der türkischstämmige Fami­li­en­vater ist ehren­amt­lich in der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Wies­loch (bei Hei­del­berg) aktiv. Für den Deut­schen Feu­er­wehr­ver­band (DFV) war er als Experte in einem Pro­jekt der Europäischen Union für „Mehr Viel­falt in den Feu­er­wehren“ (www.addressproject.com) tätig. Zudem hat Bekyigit als Leiter einer Werk­feu­er­wehr sein Hobby zum Beruf gemacht.

„Feu­er­wehr­angehörige unter­scheiden nicht nach Natio­nalität. Das Enga­ge­ment kennt keine Grenzen, weder im Hin­blick auf die Men­schen, denen wir helfen, noch bei den Ein­satzkräften“, betont Bekyigit auch im Hin­blick auf die Dis­kus­sionen um Einsätze bei Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund.

Die sich weiter ent­wi­ckelnde Akzep­tanz hat er selbst erlebt: „Mitt­ler­weile fragen mich meine Freunde, ob ihre Kinder in die Jugend­feu­er­wehr kommen können, weil das für die Inte­gra­tion wichtig ist“, berichtet Bekyigit.