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Einführung einer weiteren Ehrungsstufe - Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre Einsatztätigkeit

von Medienteam KFV Heilbronn

„Die Feu­er­wehren im Land leisten einen unglaub­li­chen Ein­satz. 365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag sind die Frauen und Männer in den Feu­er­wehren zur Stelle, wenn man sie braucht. Dieser ehren­amt­liche Ein­satz ist alles andere als selbst­verständlich. Für 25, 40 und 50-jährige Dienst­zeit werden die Feu­er­wehr­frauen und -männer im Land bereits mit einem Ehren­zei­chen gewürdigt. Als Zei­chen der Aner­ken­nung werden wir jetzt das Ehren­zei­chen in Bronze für die 15-jährige Dienst­zeit einführen“, sagte der Stell­ver­tre­tende Minis­terpräsident und Minister für Inneres, Digi­ta­li­sie­rung und Migra­tion, Thomas Strobl, an diesem Don­nerstag, 27. Juli 2017, in Stutt­gart.

„Baden-Württem­berg ist das Ehren­amts­land, in dem sich die Men­schen für die Gemein­schaft ein­bringen wie kaum irgendwo sonst. Ohne die rund 300.000 Ehren­amt­li­chen bei den Feu­er­wehren und in den Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen wäre ein all­um­fas­sender Bevölke­rungs­schutz nicht annähernd zu leisten. Das Ehrenamt in Baden-Württem­berg ist echte Team­ar­beit! Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr ist das Rückgrat unseres Hil­fe­leis­tungs­sys­tems. Nicht umsonst ist Baden-Württem­berg die Wiege der Feu­er­wehren, die in der Mitte des 19. Jahr­hun­derts in Baden ent­standen sind und sich schnell über den ganzen Südwesten aus­ge­breitet haben“, sagte der Innen­mi­nister.

Mit der neuen Aus­zeich­nung, dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Bronze wolle die Lan­des­re­gie­rung das ehren­amt­liche Enga­ge­ment in einer Ein­satz­ab­tei­lung der Feu­er­wehr öffent­lich wertschätzen. „Das Ehrenamt in einer Frei­wil­ligen Feu­er­wehr ist ein beson­deres. Die Ehrung wird nicht für Mit­glied­schaft aus­ge­spro­chen, son­dern für langjährigen Ein­satz­dienst, bei dem eine Gefährdung von Leben und Gesund­heit der Ein­satzkräfte nie völlig aus­ge­schlossen werden kann. Sie fügt sich damit in eine Reihe an Maßnahmen ins­be­son­dere auch der sozialen und finan­zi­ellen Absi­che­rung der Lan­des­re­gie­rung“, so Innen­mi­nister Thomas Strobl.

Das Land Baden-Württem­berg hat in den ver­gan­genen Jahres bereits einige Anstren­gungen unter­nommen. Dazu gehört eine Ver­bes­se­rung der Aus­stat­tung im Kata­stro­phen­schutz, ins­be­son­dere mit neuen zeitgemäßen Fahr­zeugen und Spe­zi­al­aus­stat­tung, die gerade ein­ge­weihte Lan­des­feu­er­wehr­schule für rund 40 Mio. Euro, die Erhöhung der Unfallfürsorge für Feu­er­wehr­angehörige um rund 200.000 Euro und die Gleich­stel­lung der Hel­fe­rinnen und Helfer anderer Orga­ni­sa­tionen beim Unfall­schutz während Feu­er­wehr­einsätzen. Für den Unfall­schutz stellte das Land im Jahr über eine Mil­lionen Euro aus den Haus­halts­mit­teln bereit.

Der Präsident des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes, Dr. Frank Knödler, der die Schaf­fung der wei­teren Ehrungs­stufe ange­regt hatte, zeigte sich erfreut. „Mit der Stif­tung einer Ehrungs­stufe in Bronze setzt das Land kon­ti­nu­ier­lich Maßnahmen zur Förde­rung und Aner­ken­nung des Ehren­amtes um. Auf Grund­lage unseres Stra­te­gie­pa­piers „FREI­WILLIG stark!“ ist das Land vor­bild­lich unter­wegs. Hierfür gebührt Ihnen und Ihren Mit­ar­bei­tern der Dank der baden-württem­ber­gi­schen Feu­er­wehren“, so Knödler an den Innen­mi­nister.

Quelle: Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg