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Bund: 100 Millionen Euro zusätzlich für Feuerwehr

von Medienteam KFV Heilbronn

Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tages hat in seiner gest­rigen Sit­zung zusätzliche 100 Mil­lionen Euro für die Fahr­zeug­be­schaf­fung der Feu­er­wehren im ergänzenden Kata­stro­phen­schutz bewil­ligt. „Nach einer langjährigen Durst­strecke ist diese Stärkung der Feu­er­wehren ein Mei­len­stein. Der Bund bringt damit seine Wertschätzung für die Leis­tung der Feu­er­wehren zum Aus­druck“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV).

Ziebs hatte zuletzt beim Ber­liner Abend der deut­schen Feu­er­wehren vor mehr als 100 Par­la­men­ta­riern gefor­dert, die Mittel für die Fahr­zeug­er­satz­be­schaf­fung durch den Bund auf 100 Mil­lionen Euro auf­zu­sto­cken. „Auch im Rahmen des Neuen Kon­zeptes zur zivilen Ver­tei­di­gung gibt es kein Ein­satz­sze­nario, das ohne den mas­siven Ein­satz der Feu­er­wehr­leute bear­beitet werden kann“, stellt der Ver­bandspräsident klar. „Das Aus­stat­tungs­kon­zept aus 2007 muss end­lich kon­se­quent umge­setzt werden. Auf dieser Grund­lage soll auch der neue stra­te­gi­sche Ansatz ,Kon­zep­tion zivile Ver­tei­di­gung‘ auf­ge­setzt werden!“, so Ziebs.

In den Jahren 2019 bis 2022 wird das Budget somit jeweils um 25 Mil­lionen Euro auf­ge­stockt. Hiermit sollen vor allem Löschgrup­pen­fahr­zeuge und Schlauch­wagen beschafft werden. Hinzu kommen die dafür auch not­wen­digen Stellen im Beschaf­fungsamt des Bundes.

Hin­ter­grund: Die Men­schen in Deutsch­land können sich auf schnelle, pro­fes­sio­nelle Hilfe der Feu­er­wehren an jedem Ort jeder­zeit ver­lassen. Die Kom­munen als Träger der örtli­chen Gefah­ren­ab­wehr, die Kreise und Länder, die zuständig sind für den Kata­stro­phen­schutz, und der Bund als Garant für den Zivil­schutz sind in der Pflicht, dafür eine zeitgemäße und aus­rei­chend dimen­sio­nierte Aus­stat­tung bereit zu stellen. Gemäß § 13 ZSKG ergänzt der Bund den Kata­stro­phen­schutz der Länder in den Auf­ga­ben­be­rei­chen Brand­schutz, Betreuung, ABC- und Sanitätswesen.

Quelle: Deut­scher Feu­er­wehr­ver­band