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Breites Expertenwissen zur Brandschutzerziehung

von Deutscher Feuerwehrverband

Feuer im Alten­heim – wie kann ich die Bewohner schnell in Sicher­heit bringen? Neue Medien in der Brand­schutz­er­zie­hung – wie erreiche ich mein Publikum am besten? Pup­pen­spiel als Unter­richts­me­thode – auf welche Details muss ich achten? Das bun­des­weit größte Treffen der Brand­schutz­er­zieher in Deutsch­land bot ein breites Spek­trum an Exper­ten­wissen und Ant­worten auf viele Fragen. Ins­ge­samt 28 unter­schied­liche Themen standen beim Forum Brand­schutz­er­zie­hung und -aufklärung 2009 des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV) und der Ver­ei­ni­gung zur Förde­rung des deut­schen Brand­schutzes (vfdb) am 16./17. Oktober 2009 in Berlin auf dem Pro­gramm.

Die Inhalte reichten von der „heißen“ Vorführung des Abrollbehälters-Demons­tra­tion der Ber­liner Feu­er­wehr über den betrieb­li­chen Brand­schutz, Feu­er­wehr­pro­jekte in Schulen, Brand­schutz­aufklärung für Erzieher, die Vor­stel­lung eines begeh­baren Rauch­hauses und prak­ti­sche Tipps zum Umgang mit unter­schied­li­chen Unter­richts­ma­te­ria­lien.

„Das Forum ist eine Erfolgs­ge­schichte und wächst ständig weiter: In diesem Jahr nehmen rund 220 Inter­es­sierte aus ganz Deutsch­land teil!“, zeigte sich Dr. Volker Meyer, Leiter des Forums und Vor­sit­zender des Gemein­samen Aus­schusses Brand­schutz­aufklärung und -erzie­hung von DFV und vfdb, begeis­tert. „Wir haben span­nende Themen in Work­shops und Aus­stel­lung zu bieten, bei denen der Mensch immer im Vor­der­grund steht“, erklärte der zuständige DFV-Vizepräsident Dr. h.c. Ralf Acker­mann. Beson­ders hoch schätzte er den Zukunfts­wert der Präven­tion, die über Selbst­hil­fe­schu­lungen in der Sekun­dar­stufe I nun in den Lehr­plan auf­ge­nommen werden soll. Acker­mann dankte zudem Refe­renten und Orga­ni­sa­toren für die geleis­tete Arbeit sowie der Feu­er­so­zietät für die Unterstützung.

Den prak­ti­schen Stel­len­wert der Brand­schutz­aufklärung erläuterte Karsten Göwecke, Ständiger Ver­treter des Lan­des­brand­di­rek­tors der Ber­liner Feu­er­wehr: „Allein in Berlin hat sich die Zahl der Brand­toten in den letzten zehn Jahren hal­biert – dieses Enga­ge­ment lohnt sich, auch in neuen Fel­dern wie Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund!“ Göwecke dankte beson­ders der Direk­tion Nord der Ber­liner Feu­er­wehr unter dem Lei­tenden Brand­di­rektor Frieder Kir­cher, der mit seinem Team die Umset­zung der Ver­an­stal­tung vor Ort ermöglicht hatte. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krause, Vor­sit­zender des Tech­nisch-Wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats (TWB) der vfdb, lobte die ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche Brand­schutz­er­zie­hung: „Der Gemein­same Aus­schuss folgt den aktu­ellen Ent­wick­lungen.“

Neben den zahl­rei­chen Work­shops war ein Schwer­punkt der Ver­an­stal­tung auch der Erfah­rungs­aus­tausch der Teil­neh­menden unter­ein­ander. Hierzu bestand während des Rah­men­pro­gramms umfas­send Gele­gen­heit. Spätes­tens beim nächsten Forum Brand­schutz­er­zie­hung und -aufklärung, das Anfang/Mitte November 2010 in Koblenz (Rhein­land-Pfalz) statt­finden soll, wird das Exper­ten­netz­werk aus ganz Deutsch­land wieder zusam­men­treffen.