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Brandrisiken durch Adventskränze und Christbäume

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Medienteam KFV Heilbronn

Lan­des­brand­di­rektor Her­mann Schröder hat zum Beginn der Advents­zeit vor den Gefahren durch unsachgemäßen Umgang mit Kerzen gewarnt. Gerade in der Advents- und Weih­nachts­zeit kommt es durch Unacht­sam­keit oder Leicht­sinn immer wieder zu Bränden. Ver­ges­sene oder falsch ange­brachte bren­nende Kerzen können leicht zur lebens­be­dro­henden Gefahr werden. Oft genügt ein Funke, um einen aus­ge­trock­neten Kranz oder Christ­baum explo­si­ons­artig zu ent­fa­chen. Das sagte Schröder am Freitag, 30. November 2012, in Stutt­gart.

Christbäume und Adventskränze sollten auf einer nicht ent­flamm­baren Unter­lage stehen. Außerdem sollten unbe­dingt nicht­brenn­bare Ker­zen­halter ver­wendet werden. Wichtig sei, die Kerzen immer senk­recht in die Halter zu ste­cken. Abge­brannte Kerzen müssten beson­ders bei tro­ckenen Geste­cken, Kränzen oder Weih­nachtsbäumen recht­zeitig aus­ge­wech­selt werden.

Am Weih­nachts­baum sollten die Kerzen von oben nach unten angezündet und in umge­kehrter Rei­hen­folge gelöscht werden. Der Baum sollte auch gegen Umkippen gesi­chert sein. Es müsse auf alle Fälle darauf geachtet werden, dass Äste nicht in Brand geraten könnten. Beson­ders wichtig sei es, Kerzen nicht zu nah an Vorhängen oder brenn­baren Ver­klei­dungen von Wänden bezie­hungs­weise Decken zu plat­zieren. Als Christ­baum­schmuck oder Deko­ra­ti­ons­ma­te­rial für Kränze und Gestecke sollten nur nicht­brenn­bare Pro­dukte ver­wendet werden. Die bei vielen beliebten Wun­der­kerzen hätten am Weih­nachts­baum und in der Nähe von brenn­baren Geste­cken nichts zu suchen.

Bren­nende Kerzen sollten nie unbe­auf­sich­tigt bleiben. Es sei wichtig, beim Ver­lassen des Zim­mers immer daran zu denken, alle Kerzen zu löschen. Wer am Weih­nachts­baum nicht auf natürli­chen Ker­zen­schein ver­zichten möchte, sollte einen Eimer Wasser griff­be­reit haben. Sinn­voll sei auch eine so genannte Haus­haltslöschdecke.

Ich rate drin­gend dazu, schon jetzt - vor Inkraft­treten der gesetz­li­chen Pflicht - Rauch­warn­melder in alle Häuser und Woh­nungen ein­zu­bauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlos­senen Räumen Leben retten, sagte Schröder. Rauch­melder seien nicht teuer und könnten pro­blemlos auch von Laien ange­bracht werden. Der Lan­des­brand­di­rektor erin­nerte außerdem daran, bei bereits instal­lierten Geräten regelmäßig die Funk­ti­onsfähig­keit zu überprüfen und gege­be­nen­falls die Bat­te­rien zu erneuern.

Wei­tere Infor­ma­tionen zu Rauch­warn­mel­dern und Brand­schutz gibt es bei der örtli­chen Feu­er­wehr.

Quelle: Innen­mi­nis­te­rium Baden-Württem­berg