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Brände in Griechenland: Langfristige Hilfe sichern!

Landkreis Heilbronnvon Deutscher Feuerwehrverband

„Grie­chen­land braucht jetzt alle not­wen­dige, sinn­volle Hilfe in der Brand­ka­ta­strophe und anschließend einen Mas­ter­plan zum Aufbau flächen­de­ckender Feu­er­wehr­struk­turen. Dabei bieten die deut­schen Feu­er­wehren gerne ihr Know-how an“, erklärt der Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV), Hans-Peter Kröger, zu den außer Kon­trolle gera­tenen Waldbränden.

Der DFV begrüßt die schnelle, unbürokra­ti­sche Hilfe der Bun­des­re­gie­rung, die drei Trans­port­hub­schrauber CH-53 der Bun­des­wehr mit großen Löschwas­serbehältern aus Baden-Württem­berg nach Grie­chen­land ent­sendet. Reguläre Feu­er­wehrkräfte mit Straßenfahr­zeugen hat die Regie­rung in Athen bisher nicht ange­for­dert.

„Deutsch­lands Feu­er­wehren könnten ent­spre­chende Ein­heiten aber auf­stellen. Gerade in gefährdeten Regionen haben wir große Ein­satz­er­fah­rung bei Waldbränden und verfügen über die nötige Orga­ni­sa­tion“, sagt Kröger. Denkbar sei bei­spiels­weise die Unterstützung der grie­chi­schen Feu­er­wehren bis zum Ende der Hit­ze­pe­riode nach Abschluss des der­zeit lau­fenden Kata­stro­phen­ein­satzes.

Grie­chi­sche Feu­er­wehr­leute tun das Men­schenmögliche

„Die hohe Zahl der Brand­opfer in Grie­chen­land ist bei­spiellos und in der Tat eine große Tragödie. Wir wissen, dass unsere grie­chi­schen Kol­le­ginnen und Kol­legen bis zur Erschöpfung kämpfen. Sie tun alles men­schenmögliche, um Men­schen zu retten“, sagt DFV-Vizepräsident Ralf Acker­mann, der mit den Feu­er­wehr­struk­turen in Grie­chen­land ver­traut ist.

Acker­mann: „Es gibt in Grie­chen­land erste Initia­tiven, Frei­wil­lige Feu­er­wehren wie im deutsch­spra­chigen Raum auf­zu­bauen. Das wäre ein wich­tiger Schritt, um in ent­le­genen Regionen schneller wirksam helfen zu können. Über die erfolgte Aner­ken­nung als Orga­ni­sa­tion im Zivil­schutz hinaus sind aber Inves­ti­tionen in die Ausrüstung und orga­ni­sa­to­ri­sche Unterstützung not­wendig, ins­be­son­dere um Männer und Frauen für den ehren­amt­li­chen Dienst zu gewinnen.“