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2016: Fünf Millionen Euro mehr für KatS-Fahrzeuge

von Medienteam KFV Heilbronn

Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tages hat heute Nacht in der Berei­ni­gungs­sit­zung zum Ent­wurf des Bun­des­haus­halts fünf Mil­lionen Euro zusätzlich für die Beschaf­fung von Fahr­zeugen für die ergänzende Aus­stat­tung im Zivil­schutz bewil­ligt. „Wir sehen dies als posi­tives Zei­chen der Wertschätzung für den Ein­satz der Feu­er­wehr in der aktu­ellen Flücht­lings­si­tua­tion – und als Erfolg unserer Gespräche in Berlin und bun­des­weit“, erklärt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes (DFV).

Wenn der Bun­destag dem Haus­halts­ent­wurf zustimmt, stehen im Jahr 2016 33,6 Mil­lionen Euro für den Erwerb von Fahr­zeugen durch das Bun­desamt für Bevölke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hilfe (BBK) zur Verfügung. Ein Großteil dieser Fahr­zeuge – etwa das Löschgrup­pen­fahr­zeug (LF KatS) in der Brand­schutz­kom­po­nente oder der Schlauch­wagen (SW KatS) als Fahr­zeug zur Was­ser­ver­sor­gung – wird bei den Feu­er­wehren sta­tio­niert. Aktuell sind allein in der Brand­schutz­kom­po­nente 390 von 775 Löschgrup­pen­fahr­zeugen älter als 25 Jahre. Eigent­lich sind hier 955 Fahr­zeuge vor­ge­sehen; die Fehl­bestände hatten aus­ge­mus­tert werden müssen, ohne dass ersatz­be­schaffte LF KatS zur Verfügung standen.

Der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­band for­dert unablässig die zuge­sagte Moder­ni­sie­rung des erwei­terten Kata­stro­phen­schutzes im Zivil­schutz. „Dies ist eine wich­tige Auf­gabe meiner Präsident­schaft“, betont DFV-Präsident Kröger. Er dankt beson­ders den zuständigen Bericht­erstat­tern Dr. Rein­hard Brandl (CSU) und Martin Gerster (SPD) aus dem Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tages sowie Gerold Rei­chen­bach, MdB und Mit­glied des DFV-Bei­rats, für die inten­siven Gespräche, die nun Früchte getragen haben.

Bereits im ver­gan­genen Jahr hatte der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tages kurz­fristig wei­tere Mittel in Mil­lio­nenhöhe für 2015 bewil­ligt. Die 61. Dele­gier­ten­ver­samm­lung des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes hatte zuvor an den Deut­schen Bun­destag und die Bun­des­re­gie­rung appel­liert, den im Jahr 2007 zuge­sagten Finan­zie­rungs­an­teil des Bundes von 57 Mil­lionen Euro dau­er­haft wieder im Haus­halt zu ver­an­kern. Diese Reso­lu­tion steht online unter www.feuerwehrverband.de/resolution-kats.html zur Verfügung.