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Wohnungsbrand in Offenau

Einsatz der Feuerwehren Offenau und Bad FriedrichshallWohnungsbrand am von Medienteam, Feuerwehr Bad Friedrichshall

Von der Feu­er­wehr Offenau wurde die Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall mit einem Löschzug zu einem Woh­nungs­brand nach­ge­for­dert. In einer Erd­ge­schoss­woh­nung eines Mehr­par­tei­en­haus war aus bis­lang ungeklärter Ursache ein Brand aus­ge­bro­chen. Der Bewohner der Woh­nung hatte geschlafen und wurde von einem Rauch­warn­melder geweckt. Auch sein Hund merkte das irgendwas nicht in Ord­nung war und drängte darauf, die Woh­nung zu ver­lassen. Durch die starke Rauch­ent­wick­lung und Hit­ze­ein­wir­kung war der Fluchtweg für die Bewohner aus dem Ober­ge­schoss über das Trep­pen­haus nicht mehr möglich. Über trag­bare Lei­tern der Feu­er­wehr konnten zwei Frauen und ein Jugend­li­cher aus dem 1. Ober­ge­schoss gerettet werden. Alle Bewohner wurden vom Ret­tungs­dienst und dem anwe­senden Not­arzt unter­sucht - glückli­cher­weise wurde nie­mand ernst­haft ver­letzt. Meh­rere Trupps unter Atem­schutz sowohl der Feu­er­wehr Offenau wie auch der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall waren zur Brandbekämpfung im Innen­an­griff im Gebäude. Mehr­fach wurde das Haus, wel­ches auf­grund des Bau­jahrs (1842) sehr ver­win­kelt war, nach mögli­chen wei­teren Per­sonen abge­sucht. Die Bad Fried­richs­haller Dreh­leiter wurde zur Anlei­ter­be­reit­schaft im Ein­gangs­be­reich in Stel­lung gebracht. Im wei­teren Ver­lauf wurde eine Über­druckbelüftung des kom­pletten Gebäudes durchgeführt. Durch die starke Brand­ein­wir­kung wurde die Haus­technik stark in Mit­lei­den­schaft gezogen. Von einem Feu­er­wehr­elek­triker wurde daher die Pan­zer­si­che­rung des Gebäudes gezogen und somit das Haus stromlos geschalten. Das Gebäude ist vor­erst unbe­wohnbar. Alle Bewohner kamen erfreu­li­cher­weise kurz vor Weih­nachten bei Freunden und Ver­wandten unter. Bürger­meister Folk war eben­falls vor Ort, machte sich ein Bild der Lage und kümmerte sich um die Unter­brin­gung der Bewohner. Bei Bedarf, hätte die Gemeinde eine Not­un­ter­kunft zu Verfügung gestellt.