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Brand greift auf Dachstuhl über

Einsatz der Feuerwehren Oedheim, Bad Friedrichshall und HeilbronnDachstockbrand am von Media-Team, Feuerwehr Oedheim

Die Feu­er­wehr Oed­heim wurde um 19:34 Uhr zu einem Brand in die Schwa­ben­straße alar­miert. Bei Ein­treffen der ersten Kräfte brannte ein Holz­schuppen unmit­telbar neben einem Ein­fa­mi­li­en­haus in voller Aus­deh­nung. Die Bewohner konnten sich glückli­cher­weise vor dem Ein­treffen der Feu­er­wehr über die Gebäuderückseite selbst aus dem Gebäude retten. Da der Brand bereits auf das Wohn­haus überg­riffen hatte, wurde zusätzlich zur bereits alar­mierten Dreh­leiter eine Nach­alar­mie­rung wei­terer Löschfahr­zeuge aus Bad Fried­richs­hall ver­an­lasst. Durch das erst­ein­tref­fende Löschfahr­zeug konnte mit 3 C-Rohren eine Rie­gel­stel­lung an der Gie­bel­wand im Bereich des Dachüber­stands bzw. des Ort­gangs vor­ge­nommen werden.

Wei­tere Trupps gingen zur Brandbekämpfung über den ver­rauchten Trep­pen­raum in den Spitz­boden vor. Dort musste die Dach­haut von Innen geöffnet, abgelöscht und kon­trol­liert werden.

Durch die mas­sive Brand­wir­kung und Wärme­strah­lung konnte ein Überg­reifen auf den direkt über dem Holz­schuppen befind­li­chen Dach­giebel nicht mehr ver­hin­dert werden, wes­halb durch die Dreh­leiter der betrof­fene Bereich des Daches auch von außen in Teilen geöffnet und abgelöscht werden musste.

Da sich im Holz­schuppen unter anderem auch brenn­bare Flüssig­keiten befanden, musste zur Brandbekämpfung ein Schau­m­an­griff durch das nächste ein­tref­fende Löschfahr­zeug der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall ein­ge­leitet werden. Dieser zeigte schnell Wir­kung, so dass in diesem Bereich nach kurzer Zeit Feuer aus gemeldet werden konnte.

Die Nachlöschar­beiten der ein­zelnen Glut­nester unter der Dach­haut und Dämmung zogen sich hin­gegen noch bis zirka 23 Uhr. Die ver­baute Dachdämmung, welche als Holz­weich­fa­ser­platten ausgeführt war, erschwerte diese deut­lich. Glut­nester waren mit­tels Wärme­bild­ka­mera kaum auf­zu­finden. Zur Loka­li­sie­rung der Glut­nester sowie auch im Rahmen der Brand­nach­schau kamen unter anderem CO-Messgeräte zum Ein­satz, welche den Ein­satzkräften einen zusätzli­chen Anhalts­punkt gaben.

Durch einen Holz­bau­be­trieb aus der Nähe wurde anschließend das geöffnete Dach gegen die Wit­te­rung geschützt und mit einer Plane abge­deckt.

Bis 05:00 Uhr am frühen Morgen wurde durch die Feu­er­wehr Oed­heim noch eine Brand­wache mit einer Staffel gestellt, welche aller­dings nicht mehr tätig werden musste. Die Brand­stelle wurde bzw. wird noch mehr­fach am 29.12. begangen um sicher­zu­stellen, dass sich keine wei­teren Glut­nester mehr in den Holz­weich­fa­ser­platten befinden.

Die Feu­er­wehr Oed­heim war mit 5 Fahr­zeugen und 45 Mann im Ein­satz. Unterstützt wurde die örtliche Wehr von der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall mit 4 Fahr­zeugen sowie der Feu­er­wehr Heil­bronn mit einem Wech­sel­la­der­fahr­zeug und dem Abrollbehälter Atem­schutz. Während dem lau­fenden Ein­satz stellte der DRK Orts­verein Bad Fried­richs­hall die medi­zi­ni­sche Absi­che­rung der Ein­satzkräfte vor Ort. Die Polizei vom Revier Neckar­sulm war mit 2 Streifen vor Ort.