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Hochwasserlage 31. Mai - 04. Juni

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Hochwasser am von Team Oeffentlichkeitsarbeit, Feuerwehr Lauffen a.N.

Das letzte größere Hoch­wasser mit einem Pegel­stand von über sechs Metern lag in Lauffen bereits 11 Jahre zurück, seither bewegte man sich bei einem Pegel­an­stieg des Neckars mit einer zu erwar­tenden Hoch­was­ser­lage meist im Bereich eines zweijährigen Hoch­was­sers.

Ende Mai zeich­nete sich dann aller­dings durch die Wet­ter­lage mit dem Dau­er­regen wieder ein Hoch­was­ser­er­eignis ab.

Nachdem man den Wet­ter­be­richt und Fluss­pegel bereits einige Zeit im Blick hatte und durch den Bauhof bereits die Vor­be­rei­tungen zur Bereit­stel­lung der Sandsäcke und Hin­weis­schilder getroffen wurden, begann der Feu­er­wehr­ein­satz am Frei­tag­abend 31. Mai um 20.30 Uhr.

Die Anwohner wurden vor­ge­warnt und die Maßnahmen gemäß Alarm­plan bis zu einem Pegel­stand von 5.20 Meter durchgeführt. In der Nacht zum Samstag wurde dann bei stei­gendem Pegel ab 5.10 Meter das Feu­er­wehr­haus dau­er­haft besetzt. Am Morgen wurde die Lauf­fener Bürger­meis­terin sowie der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister infor­miert. Ab 10 Uhr am Samstag wurden die Ein­satzkräfte auf­ge­stockt und die Orts­durch­fahrt/Kies­straße gesperrt, diese konnte erst am Mon­tag­abend wieder für den Ver­kehr frei­ge­geben werden.

Der endgültige Was­ser­stand erreichte über das Wochen­ende mit etwa sechs Metern nicht ganz die Werte von 2013 bewegte sich aber im Bereich eines fünf- bis eher zehnjährigen Hoch­wasser.

Die Ein­satz­be­reit­schaft im Feu­er­wehr­haus mit den ein­ge­teilten Bereit­schaften, Lage­be­spre­chungen, der Abar­bei­tung anfal­lender Arbeiten gemäß Alarm­plan sowie Aufräumar­beiten dau­erten bis Dienstag an, Bürger­meis­terin Sarina Pfründer machte sich vor Ort mehr­mals ein Bild der Lage.

Der Ein­satz­be­richt zum Hoch­was­ser­ein­satz konnte am 4. Juni um 16.30 Uhr nach 92 Stunden Ein­satz­dauer geschlossen werden. Wei­tere anfal­lende Arbeiten zur Rei­ni­gung und Überprüfung der Gerätschaften sind hierbei nicht berücksich­tigt.