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Einsatz Nr.22 - Kellerbrand

Einsatz der Feuerwehr AbstattKellerbrand am von Daniel Ehmer, Feuerwehr Abstatt

Die Feu­er­wehr Abstatt wurde am 20.05.2024 um 20:04Uhr mit dem Alarm­stich­wort Kel­ler­brand in die Nord­straße nach Abstatt - Hap­pen­bach alar­miert.

Bei der Anfahrt erhielten wir bereits über Funk die Infor­ma­tion, dass drei Per­sonen das Gebäude ver­lassen haben und ver­mut­lich keine Per­sonen mehr im Haus sind.

Bei Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters wurde dieser bereits vom anwe­senden Ret­tungs­dienst emp­fangen und in die Lage ein­ge­wiesen. Die drei Haus­be­wohner wurden vom Ret­tungs­dienst ver­sorgt. Die Bewohner hatten auf Nach­frage des Ein­satz­lei­ters keine Gebäude­schlüssel dabei, die Haus­ein­gangstüre war aber offen.

Aus der Haus­ein­gangstüre/ Trep­pen­raum und aus den Kel­ler­fens­tern drang dichter Rauch aus dem Keller.

Auf­grund der sehr beengten Verhältnisse in der Straße wurde das erst­ein­tref­fende TLF zwei Fahr­zeuglängen nach dem Objekt posi­tio­niert, somit war noch Platz für das HLF und wei­tere Kräfte, wie z.B. eine Dreh­leiter, die noch direkt vor dem Haus hätte plat­ziert werden können.

Der erste Angriffs­trupp des TLF wurde direkt mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung über die Haus­ein­gangstüre in den Keller geschickt. Nach Aufbau der Was­ser­ver­sor­gung rüstete sich der 2. Angriffs­trupp eben­falls mit Atem­schutz aus.

Bei der Lage­er­kun­dung bemerkte der Ein­satz­leiter im Garten des Hauses einen Abgang zum Keller mit zugehöriger Türe. Diese war ledig­lich mit einem Bund­bart­schloss ver­schlossen. Es wurde umge­hend der Führungs­ge­hilfe aus dem Kom­man­do­wagen mit dem Öffnen der Türe beauf­tragt.

Somit konnte der 2. Angriffs­trupp mit dem 2. C-Rohr über die Sei­tentüre über den Garten direkt in den Keller und es konnte aus 2 Rich­tungen der Brand­herd gesucht und bekämpft werden.

Das HLF stellte den Siche­rungs­trupp. Zusätzlich wurde mit diesem Trupp noch das EG und DG auf wei­tere Per­sonen kon­trol­liert. Es konnten keine Per­sonen mehr gefunden werden.

Als Brand­ur­sache wird ein tech­ni­scher Defekt an einem elek­tri­schen Gerät ver­mutet.

Nach den Löschar­beiten wurden die Glut­reste aus dem Fenster ins Freie ver­bracht und abgelöscht und das kom­plette Gebäude belüftet.

Die vom Ret­tungs­dienst betreuten Bewohner erlitten eine Rauch­gas­ver­gif­tung, wollten jedoch auf eigenen Wunsch nicht mit ins Kran­ken­haus. Es wurde von der Feu­er­wehr gefragt, ob eine Ersatz­un­ter­kunft orga­ni­siert werden soll, dies wurde eben­falls abge­lehnt, es wird selbst etwas orga­ni­siert.

Nach aus­gie­biger Kon­trolle des Brand­be­reich mit der Wärme­bild­ka­mera wurden keine wei­teren Glut­nester mehr fest­ge­stellt.

Somit konnte die Woh­nung wieder an die Eigentümer überg­eben werden und es war keine wei­tere Tätig­keit für die Feu­er­wehr Abstatt mehr not­wendig.

Die Polizei Weins­berg war mit einem Funk­strei­fen­wagen und 2 Per­sonen im Ein­satz.

Der Regel­ret­tungs­dienst war mit 2 Fahr­zeugen (RTW11/83-1 und NAF11/82-1) und 4 Per­sonen im Ein­satz.

Die Helfer vor Ort waren mit 2 Fahr­zeugen und 4 Per­sonen im Ein­satz und stellten auch die Absi­che­rung für die Ein­satzkräfte sicher!

Die Feu­er­wehr Abstatt befand sich mit 4 Fahr­zeugen (KdoW, HLF10, TLF16/25 und GW-T) und 17 Per­sonen im Ein­satz, meh­rere Per­sonen befanden sich auf Bereit­schaft im Feu­er­wehr­haus.