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Mit hohen Auszeichnungen dankt die Oedheimer Feuerwehr für langjähriges, ehrenamtliches Engagement

Oedheimvon Heinz Schmierer, Feuerwehr Oedheim

Beim Kame­rad­schafts­abend der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim zeich­nete der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Heil­bronn, Frank Pitz (2. von li.), zusammen mit Bürger­meister Mat­thias Schmitt (re.) und dem stv. Kom­man­dant Bernd Ehr­hardt (li.) Kom­man­dant Sven Kübler für seine Tätig­keit als Kom­man­dant und die Tätig­keit im Führungs­kreis mit dem Ehren­kreuz in Bronze des Deut­schen Feu­er­wehr­ver­bandes aus. Ger­hard Last und Heinz Schmierer erhielten mit der Ehren­me­daille in Silber des Lan­des­feu­er­wehr­ver­bandes BW für über 50 Jahre aktive Dienst­zeiten und fast 30 Jahre als Zugführer und Funk­ver­ant­wort­li­cher bzw. über 40 Jahre als Schriftführer und Pres­se­wart der Oed­heimer Wehr eben­falls hohe Aus­zeich­nungen. Peter Kartes wurde mit dem Ehren­zei­chen in Silber des Landes Baden-Württem­berg für 25 Jahre aktive Dienst­zeit und der stv. Kom­man­dant Yan­nick Pilz mit dem Ehren­zei­chen in Bronze für 15 Jahre aktive Dienst­zeit geehrt und für das große Enga­ge­ment für die Feu­er­wehr gelobt. Als Aner­ken­nung für die tolle Unterstützung in vielen Dienst­jahren erhielten die Ehe­frauen Blumen.

Ehrungen und ein volles Pro­gramm waren Garant für einen tollen Kame­rad­schafts­abend

Oed­heim Der diesjährige Kame­rad­schafts­abend der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim in der fest­lich geschmückten und voll besetzten Kochana stand wie­derum im Zei­chen der Aus­zeich­nung von ver­dienten Feu­er­wehr­leuten für deren Enga­ge­ment über viele Jahre im ehren­amt­li­chen Ein­satz für die Feu­er­wehr. Neben dem Dank für die vielen Stunden im Ein­satz und Übungs­dienst für die Feu­er­wehr­ka­me­ra­dInnen und deren Partner und Fami­lien sorgen das tolle Büfett und ein hei­teres Pro­gramm dafür, dass der Abend für alle sehr kurz­weilig, span­nend und auch sehr unter­haltsam ver­lief.

Kom­man­dant Sven Kübler blickte wieder auf ein bewegtes Jahr mit einer Rekord­zahl von Einsätzen, vielen Übungen und Ver­an­stal­tungen und kame­rad­schaft­li­chen Unter­neh­mungen zurück. „Ein Jahr im Leben einer Feu­er­wehr ist nie­mals lang­weilig und häufig geprägt von uner­war­teten Her­aus­for­de­rungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können“, mit diesen Worten unter­strich er, dass von den Feu­er­wehr­leuten viel abver­langt wird. Auch die Partner und Fami­lien tragen einen ent­schei­denden Teil dazu bei, denn sie geben Halt und haben Verständnis für den Feu­er­wehr­dienst. „Für die Angehörigen ist es keine leichte Auf­gabe, wenn wir zu einer Alar­mie­rung eilen, egal, ob bei Tag oder Nacht. Denn oft wissen sie nicht, wie lange wir weg bleiben und was uns im Ein­satz erwartet“. Auch dafür ist der Kame­rad­schafts­abend ein kleines Dan­keschön.

Er lobte auch beson­ders die Arbeit bei der Jugend­feu­er­wehr, wo bei der Jugend­gruppe und der Kin­der­gruppe mit zusammen über 50 Jugend­li­chen eine tolle Jugend­ar­beit geleistet wird und dem Betreu­er­team einen sehr wich­tigen Job abver­langt. Stolz ist der Kom­man­dant über eine Gruppe junger Kame­ra­dinnen und Kame­raden aus der Jugend­feu­er­wehr, die verstärkt durch einige Quer­ein­steiger in die Ein­satz­ab­tei­lung über­nommen werden konnte und ihre Grund­aus­bil­dung abge­schlossen haben.

Bürger­meister Mat­thias Schmitt freute sich beson­ders, dass er den neuen Vor­sit­zenden des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Heil­bronn, Frank Pitz aus Eppingen, beim Kame­rad­schafts­abend begrüßen konnte. Frank Pitz hat in diesem Jahr die Nach­folge von Rein­hold Gall ange­treten. Er sprach die Rekord­zahl von bisher bereits 51 Einsätzen an, gegenüber 2023 mit 34 deut­lich mehr. Dabei waren mit einem Voll­brand eines Wohn­hauses und dem Hoch­wasser Anfang Juni meh­rere Großeinsätze und ansonsten das gesamte Ein­satz­spek­trum von Türöffnungen bis zu Tier­not­lagen ver­treten. Auch die 18 Brand­mel­de­an­lage-Einsätze, von denen die meisten Fehl­alarme waren, sind keine Rela­ti­vie­rung, da keiner beim Alarm weiß, was hinter dem Ein­satz steckt. Die große Alarmübung in Lau­ten­bach hat ihn begeis­tert. „Sie müssen eine Ein­heit sein, eine sehr gut aus­ge­bil­dete Gruppe“. Die Gemeinde kann sich auf die Feu­er­wehr ver­lassen. Auch in Zukunft wird die Gemeinde ein verlässli­cher Partner für die Feu­er­wehr sein. Als Bürger­meister ist er wirk­lich stolz auf die tolle Arbeit, die bei der Feu­er­wehr geleistet wird.

Der Vor­sit­zende des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Heil­bronn, Frank Pitz, bestätigte, dass die Oed­heimer Feu­er­wehr ein aner­kannter Teil der Gemeinde mit großer Ver­bun­den­heit ist und auch mit den Feu­er­wehren des Kreises gut ver­netzt ist. Die Arbeit der Freiw. Feu­er­wehr ist gefährlich, trotzdem sind diese da, wenn sie gebraucht werden. Es ist beacht­lich, was hier geleistet wird, aber die Erwar­tungs­hal­tung der Bevölke­rung ist sehr hoch. Auch hin­sicht­lich der kri­ti­schen Infra­struktur wird sich die Rolle der Feu­er­wehr verändern, die mit über 98 % ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­angehörigen abge­deckt wird.

Mit dem wie­derum tollen Büfett und der reich­haltig bestückten öffent­li­chen Tom­bola ging es in den unter­halt­samer Teil des Kame­rad­schafts­abends. Der Auf­tritt von zwei her­vor­ra­genden Kunst­rad­fah­rern aus Erlen­bach und einer neuen Vari­ante der Feu­er­wehr-Wasen-Games mit humor­vollem Löschen mit Feu­er­wehrlöschern, Melken und Feu­er­wehr­schlauch-Kegeln als wei­tere Höhepunkte stellten sicher, dass der Kame­rad­schafts­abend sehr unter­haltsam und kurz­weilig und somit ein großes Dan­keschön für die Oed­heimer Feu­er­wehr wurde.