QR-Code zur Seite

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Massenbachhausen

Am 02.03.2024 fand im Feu­er­wehr­ma­gazin die Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen statt. Kom­man­dant Schüßler begrüßte neben BM Morast und den Kame­ra­dinnen und Kame­raden sowie der Jugend- und Alters­ab­tei­lung auch den stell­ver­tre­tenden Ver­bands­vor­sit­zenden, Martin Kuh­mann, den stell­ver­tre­tenden Kreis­brand­meister, Heiner Schiefer, den Kom­man­danten der FFW Schwai­gern, Sandro Ess­linger, sowie den stellv. Abtei­lungs­kom­man­danten der FFW Schwai­gern-Mas­sen­bach, Markus Ben­narndt.

Kom­man­dant Mat­thias Schüßler begrüßte alle Anwe­senden. Er führte aus, dass es früher über­wie­gend um Brandbekämpfung als älteste Auf­gabe der Feu­er­wehr ging. Mitt­ler­weile habe sich eine Feu­er­wehr einer Fülle von Auf­gaben und Her­aus­for­de­rungen zu stellen, die neben den eigent­li­chen Einsätzen zur Gefah­ren­ab­wehr über­nommen werden müssen. Die Ent­schei­dung ehren­amt­li­ches Mit­glied in einer Feu­er­wehr zu werden, werde getroffen, weil die ehren­amt­liche Arbeit in der Feu­er­wehr span­nend und inter­es­sant sei, ein Gemein­schaftsgefühl erzeuge und mit vielen wei­teren posi­tiven Erfah­rungen ver­bunden sei. Der Brand­schutz und das Ret­tungs­system in Deutsch­land baue auf die Mit­wir­kung von den Ehren­amt­li­chen auf. Dazu bedarf es der not­wen­digen Res­sourcen was Per­sonal, tech­ni­sche Aus­stat­tung und Gebäude­infra­struktur anbe­lange. Kdt. Schüßler teilte mit, dass in den ver­gan­genen Jahren in den Berei­chen Per­sonal und tech­ni­sche Aus­stat­tung viel erreicht worden sei für Mas­sen­bach­hausen. So konnte die Mit­glie­der­zahl trotz Wegzügen, Aus­tritten oder Übergängen in die Alters­ab­tei­lung stets auf einer durch­schnitt­lich gleich hohen Mit­glie­der­zahl gehalten werden. Die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Wehr sei in den letzten 15 Jahren auf einen guten Stand gebracht worden. Bezüglich der Gebäude­infra­struktur werden so Kdt. Schüßler nach der durchgeführten Mach­bar­keits­studie und der durchgeführten Orts­be­ge­hung der UKBW von Seiten der Gemeinde wei­tere Über­le­gungen vor­ge­nommen, wie es bezüglich des Maga­zin­stand­ortes in Mas­sen­bach­hausen wei­ter­gehe, damit dieser auch den heute erfor­der­li­chen Gege­ben­heiten und den Unfall­verhütungs­vor­schriften entspräche.

Im Berichts­jahr wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen 21 x alar­miert. Es wurden ins­ge­samt 20 Übungen abge­halten. Zusätzlich stand im Januar 2023 das Defi-Trai­ning mit Frau Kret­schmer vom DRK Heil­bronn auf dem Übungs­plan. Daneben haben die Atem­schutzträger an einer Sonderübung zur soge­nannten „Heißaus­bil­dung“ im EnBW-Brand­con­tainer in Schwai­gern teil­ge­nommen. Wei­terhin gab es wieder eine gemein­same Übung mit der Abtei­lung Schwai­gern-Mas­sen­bach. Neben den regelmäßigen Übungs­abenden nahmen die Feu­er­wehr­angehörigen im Berichts­jahr 2023 wieder an Lehrgängen teil. Den Grup­penführer­lehr­gang an der Lan­des­feu­er­wehr­schule in Bruchsal legten erfolg­reich Leon Sem­pfle und Stefan Lam­minger ab. Dave Sti­ckel und Max Kirsch­mann absol­vierten erfolg­reich das Leis­tungs­ab­zei­chen in Bronze in der Mann­schaft und Lukas Kiefer als Grup­penführer zusammen mit der FFW Bra­cken­heim. Im Jahr 2023 wurde Lukas Kiefer zum Brand­meister befördert. Geehrt wurden für 40 Jahre aktive Mit­glied­schaft Walter Müller und Jahn Goldfuß für 15 Jahre aktive Mit­glied­schaft.

Das Jahr 2023 stand auch bei der Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen ganz im Zei­chen der 1250-Jahr-Feier der Gemeinde. Hierbei wirkte die FFW Mas­sen­bach­hausen als Nacht­wa­chen, bei Absperrmaßnahmen, aber auch beim Jubiläumsumzug mit. Auch am jährli­chen Feri­en­pro­gramm der Gemeinde Mas­sen­bach­hausen wurde teil­ge­nommen. Neben Spiel und Spaß und einem gemein­samen Grillen am Trimm-Dich-Pfad fand auch die beliebte Schaum­party wieder statt bei der Keiner tro­cken blieb. Als wei­tere Kame­rad­schafts­be­geg­nungen fanden der jährliche Feu­er­wehr­aus­flug, dieses Mal nach Pilsen in Tsche­chien sowie der gemein­same Besen­be­such statt. Beim Weih­nachts­markt der Gemeinde war die Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen wieder mit ver­treten. Auch das Feu­er­wehr­fest am 03.09.2023 konnte wieder erfolg­reich durchgeführt werden. Am Abend zuvor fand die jährliche Schla­ger­party statt, die immer größere Beliebt­heit erlange und zum festen Bestand­teil des Feu­er­wehr­festes gehöre, so Kdt. Schüßler.

Aus­blick ins Jahr 2024:

In diesem Jahr stehen vor allen Dingen Pla­nungen bezüglich des Feu­er­wehr­ma­ga­zins im Mit­tel­punkt, so Kdt. Schüßler. Im Jahr 2023 wurde der aktu­elle Feu­er­wehr­be­darfs­plan ver­ab­schiedet. Eine Mach­bar­keits­studie hatte bereits vor einiger Zeit ergeben, dass der aktu­elle Standort nicht weiter geeignet sei und der Gemeinde ein Neubau nahe­ge­legt wurde. Zwi­schen­zeit­lich waren Ver­treter der UKBW vor Ort im Magazin und haben eine Begut­ach­tung vor­ge­nommen. Einige der Maßnahmen mussten und müssen hier auch noch am jet­zigen Standort von der Gemeinde umge­setzt werden, so Kdt. Schüßler, um die Unfall­verhütungs­vor­schriften zu erfüllen. Den­noch sei es jetzt Auf­gabe des Gemein­de­rates und der Gemeinde Mas­sen­bach­hausen mit den Pla­nungen für den wei­teren und künftigen Standort und ggf. eines Neu­baus zu beginnen, führte Kdt. Schüßler aus. Er stellte noch einige neue Gesichter in der aktiven Wehr vor: Marius Jäger und Übert­ritte aus der Jugend­feu­er­wehr Luca Böhme, Tim Schuch, Björn Gor­zelak und Adrian Horn. Kdt. Schüßler begrüßte alle herz­lich bei den Aktiven. Für Kri­sen­si­tua­tionen sei zwi­schen­zeit­lich mit der Gemeinde ein soge­nannter „Not­fall­plan“ ent­wi­ckelt worden. Bereits letztes Jahr wurden hierfür vier Not­fall­posten / Kri­sen­leuchttürme benannt (Mehr­zweck­halle, Rat­haus, Feu­er­wehr­ma­gazin und Kin­der­garten Regen­bogen).

Zum Abschluss seines Berichtes dankte Kdt. Schüßler allen Feu­er­wehr­angehörigen und seinen Gruppen- und Zugführern sowie seinem Stell­ver­treter Alex­ander Schüßler und der Gemein­de­ver­wal­tung.

Bericht der Jugend­ab­tei­lung:

Bis 30.06.2023 führte der langjährige Jugend­wart Lukas Kiefer mit seinen beiden Jugend­be­treuern Leon Sem­pfle und Stefan Lam­minger erfolg­reich die Jugend­ab­tei­lung. Mit Wir­kung zum 01.07.2023 hat Dave Sti­ckel das Amt des Jugend­warts über­nommen. Als Jugend­be­treuer unterstützen ihn dabei Robin Schuster, Martin Müsse und Max Kirsch­mann. Des Wei­teren wird die Jugend­ab­tei­lung von der Kame­radin Luca Böhme und dem Kamerad Adrian Hom tatkräftig unterstützt. Über das Jahr hinweg konnte die Jugend­ab­tei­lung neun neue Mit­glieder gewinnen und bestand zum Jah­res­ab­schluss aus 24 Kin­dern und Jugend­li­chen, davon drei Mädchen. Erfreu­li­cher­weise haben fol­gende Kinder und Jugend­liche die Jugend­flamme 2 am 01.07.2023 erfolg­reich bestanden:

Björn Gor­zelak, Andreas Eber­bach, Ben Stetzer, Tim Schuch, Lukas Schüßler sowie Lara, Luis und Luca Böhme. Neben den Übungen alle zwei Wochen kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Was­ser­spiele, gemeinsam Pizza essen und Fil­me­abende gehören auch dazu. Zum Jah­res­ab­schluss konnten vier Jugend­liche in die aktive Wehr über­nommen werden.

Bürger­meister Morast rich­tete im Anschluss seine Grußworte an die Kame­ra­dinnen und Kame­raden der Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen und bedanke sich für deren Ein­satz auch im Namen des Gemein­de­rates. Der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Heiner Schiefer über­brachte die Grüße des Kreis­brand­meis­ters und des Land­rats­amtes Heil­bronn und berich­tete über die Beschaf­fungen und Tätig­keiten des Land­rats­amtes.

Im Anschluss wurden die Ehrungen und Beförde­rungen für 2024 vor­ge­nommen:

Befördert wurden Marco Pfeil und Luca Belz zum Feu­er­wehr­mann, Dave Sti­ckel zum Ober­feu­er­wehr­mann, Marco Baumgärtner zum Haupt­feu­er­wehr­mann sowie Stefan Lam­minger und Leon Sem­pfle zum Lösch­meister. Geehrt wurden Michael Schönbrunn für 25 Jahre sowie für 50 Jahre Werner Baumgärtner, Lothar Schwarz und Wil­helm Witt­mann.

Beson­dere Ehrung für die Feu­er­wehrführung

Zur Über­ra­schung von Kom­man­dant Mat­thias Schüßler wurde der zeit­liche Rahmen für die Ehrungen noch über­schritten. Hin­ter­grund war ins­be­son­dere eine Ehrung für die langjährigen Ver­dienste des Führungs­duos der Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen, die durch den Orga­ni­sator, dem stell­ver­tre­tenden Ver­bands­vor­sit­zenden Martin Kuh­mann, in die Wege geleitet wurde und von der Kom­man­dant Schüßler nichts wusste. Martin Kuh­mann würdigte die beson­deren und langjährigen Leis­tungen der beiden Brüder Schüßler für die Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen. Der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Alex­ander Schüßler erhielt die Ehren­nadel des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes Heil­bronn für seine her­vor­ra­genden Leis­tungen im Feu­er­wehr­dienst. Er konnte bedau­er­li­cher­weise krank­heits­be­dingt nicht persönlich die Ehrung ent­ge­gen­nehmen. Kom­man­dant Mat­thias Schüßler wurde für her­aus­ra­gende Leis­tungen im Feu­er­wehr­dienst und für die Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen im spe­zi­ellen mit dem Deut­schen Feu­er­wehr Ehren­kreuz in Bronze aus­ge­zeichnet. Martin Kuh­mann ging hierbei auf dessen Ver­dienste für die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen, aber auch auf die all­ge­meinen Her­aus­for­de­rungen der Feu­er­wehr­ar­beit ein. Der stell­ver­tre­tende Ver­bands­vor­sit­zende betonte an der Stelle, über welche Qua­li­fi­ka­tionen im Feu­er­wehr­dienst Kom­man­dant Schüßler verfüge und dass diese so im Land­kreis für eine Feu­er­wehr in der Größenord­nung ein­malig seien. Neben seiner langjährigen Führungstätig­keit in der Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen verfügt Kom­man­dant Schüßler nicht nur über alle Leis­tungs­ab­zei­chen, son­dern auch über eine weit­rei­chende Feu­er­wehr­aus­bil­dung bis hin zum Ver­bandsführer und dem erfolg­rei­chen Abschluss des Lehr­gangs für Stabs­ar­beit. Damit qua­li­fi­ziere er sich auch für eine Tätig­keit im Team Stabs­ar­beit des Land­kreises, so Martin Kuh­mann.

Im Anschluss an den offi­zi­ellen Teil fand in der Hasen­heide in Mas­sen­bach­hausen der gemütliche Abschluss gemeinsam mit den Part­ne­rinnen und Part­nern statt.