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Herbstversammlung der Altersobleute

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Gerhard Leitz

Ver­gan­gene Woche trafen sich die Alters­ob­leute aus dem Kreis­ge­biet in Unter­grup­pen­bach zur diesjährigen Herbst­ver­samm­lung. Der Unter­grup­pen­ba­cher Kom­man­dant Timo Hägele hieß die Alters­ka­me­raden im 2018 bezo­genen Feu­er­wehr­haus will­kommen. Er stellte die Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach, bestehend aus Jugend­feu­er­wehr, Ein­satz­ab­tei­lung und Alters­ab­tei­lung vor und bot den Alters­ka­me­raden eine Besich­ti­gung des Feu­er­wehr­hauses samt Gerätschaften an. Dann ging er kurz auf die jah­re­lange, schwie­rige Stand­ort­suche für ein neues Feu­er­wehr­haus ein, denn der Zustand und die Raumnot des alten Gebäudes war schon lange nicht mehr zeitgemäß und ver­langte eine Lösung. Aber wie sich die Alters­ka­me­raden später beim Rund­gang über­zeugen konnten, ist der Umbau der vor­he­rigen Indus­trie­halle zum Feu­er­wehr­haus gelungen und die Unter­grup­pen­ba­cher Feu­er­wehr­ka­me­raden verfügen nun über einen modernen, heu­tigen Ansprüchen genügenden Standort.

Kreis­ob­mann Hans Mühlmann über­nahm nun und begrüßte eben­falls die anwe­senden Kame­raden. Beson­ders hieß er BM Stellv. Nor­bert Wei­nert anstelle des ver­hin­derten BM Vier­ling und Kamerad Frank Pitz als Vor­sit­zenden des KFV HN will­kommen. Die geplante Vor­stel­lung der Ret­tungs­hun­de­staffel musste Hans Mühlmann leider absagen.

Nun stellte Herr Wei­nert die Gemeinde Unter­grup­pen­bach ausführlich vor. Dabei betonte er, dass die Feu­er­wehr ein wich­tiger Faktor in der Gemeinde ist und des­halb die Gemeinde alles tut um opti­male Arbeits­be­din­gungen für die Feu­er­wehr zu ermögli­chen. Wie viele Gemeinden hat Unter­grup­pen­bach eine wech­sel­volle Geschichte und oft hing diese mit dem Schicksal der Burg Stet­ten­fels zusammen. Durch die Nähe zu den Großräumen Heil­bronn und Stutt­gart, sowie die Nähe zur Auto­bahn, ein­wi­ckelte sich die Gemeinde vom Bau­ern­dorf zur Wohn­ge­meinde. Zusätzlich kamen nach dem zweiten Welt­krieg viele Men­schen in die Gemeinde und dafür musste Wohn­raum geschaffen werden. Das führte, auch durch den Zusam­men­schluss mit Unter­hein­riet, zu einem starken Bevölke­rungs­zu­wachs und erzwang in der Folge den Ausbau einer geeig­neten Infra­struktur. Inzwi­schen hat Unter­grup­pen­bach zusammen mit den Orts­teilen Ober­grup­pen­bach, Donn­bronn, Unter­hein­riet, Ober­hein­riet und Vorhof 8700 Ein­wohner. Tou­ris­tisch kann Unter­grup­pen­bach eben­falls punkten: So hat die Gemeinde ein Freibad, Sport- und Ver­an­stal­tungs­hallen und ermöglicht durch die Nähe zum schwäbisch-fränki­schen Wald auch viele Out­door­ak­tivitäten.

Anschließend begrüßte Kamerad Frank Pitz eben­falls die Feu­er­wehr­ka­me­raden und freute sich, dass durch diese regelmäßigen Treffen der Obleute die Kame­rad­schaft, der Kon­takt und das Inter­esse an der Feu­er­wehr auch nach Been­di­gung des aktiven Dienstes erhalten bleibt. Im wei­teren ging er dann auf das 75-jährige Jubiläum des KFV HN ein. Das fand, wie das vorige Jubiläum, wie­derum im Gemein­de­zen­trum Paulus in Neckar­sulm statt. Dabei betonten alle Redner uni­sono den Ver­band als Erfolgs­ge­schichte inter­kom­mu­naler Zusam­men­ar­beit. Ins­be­son­dere der Fest­redner Pro­fessor Schröder, so Frank, hob ausdrücklich die Wich­tig­keit von Verbänden als Sprach­rohr hervor. Beim Punkt Ehrungen wurde der vorige Ver­bands­vor­sit­zenden Rein­hold Gall, so sagte Frank, von ihm zum Ehren­mit­glied ernannt und erhielt sogar vom Präsident des Württ. Feu­er­wehr­ver­bandes, Dr. Frank Knödler, das Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen der Son­der­stufe. Als dann erwähnte Frank noch die diesjährige Ver­samm­lung des Württ. Feu­er­wehr­ver­bandes in Sins­heim. Dabei ging eine Ära zu Ende: Der bis­he­rige Präsident Frank Knödler schied, nach 25-jähriger erfolg­rei­cher Tätig­keit aus dem Amt aus. Als Nach­folger wurde sein bis­he­riger Stell­ver­treter Michael Wegel gewählt. Und es gab eine Neue­rung: Um die Regio­nalität besser im Vor­stand abzu­bilden wurde die Anzahl der Stell­ver­treter auf vier erhöht. Bei dieser Ver­samm­lung, so Frank, wurde auch die Wei­ter­ent­wick­lung des Bevölke­rungs­schutzes ange­mahnt, denn durch Kli­maverände­rung , hybride Kriegsführung etc. ent­stehen neue Bedro­hungs­lagen auf die reagiert werden muss. So soll ein bun­des­weiter Ope­ra­ti­ons­plan (Fähig­keits­ma­nag­ment) ent­wi­ckelt werden, in den die Feu­er­wehren eben­falls invol­viert sind. Nun erwähnte Frank noch zwei „Geschenke“ zum Tag des Ehren­amts, nämlich ver­bil­ligten Ein­tritt in die Kli­maa­rena Sins­heim und in den Radioton Gour­met­pa­last am 15.12.24. Zuletzt schloss er seinen Vor­trag mit Dank und besten Wünschen für die Alters­ka­me­raden ab.

Als letztes sprach nun noch­mals Hans zu den Alters­ka­me­raden. Er zog ein Resümee vom letzten Aus­flug, der inter­es­sant war und erfolg­reich ver­lief, aber es doch noch manchmal „klemmte“. Aber bei 311 Teil­neh­mern und 7 Bussen lässt sich das ein­fach nicht ver­meiden. Für den Aus­flug 2025 bat er um Vor­schläge, so dass wir schon bei der nächsten Frühjahrs­ver­samm­lung mögli­cher­weise einen Beschluss fassen könnten. Mit Bil­dern des diesjährigen Aus­flug been­dete Hans die Ver­samm­lung und bedankte sich ab-schließend bei der Feu­er­wehr Unter­grup­pen­bach für die Durchführung des Tref­fens.