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Heißer Tag bei der I.F.R.T in Külsheim

Früh auf­ge­standen sind am 7. Juli 18 Kame­ra­dinnen und Kame­raden der FFL, um bei der Inter­na­tional FIRE und RESCUE Trai­ning GmbH im Trai­nings­zen­trum Külsheim den Lehr­gang „Brandbekämpfung 102“ zu absol­vieren. Nach der Abfahrt gegen 6.30 Uhr traf man nach ca. 1,5 Stunden Fahrt auf dem Gelände der ehe­ma­ligen Prinz-Eugen-Kaserne, auf dem sich heute ein Gewer­be­park befindet, ein.

Begonnen wurde mit einem zweistündigen Theo­rie­un­ter­richt, hier erfuhren die Teil­nehmer/innen u. a. einiges über Brand­verläufe, Rauch­gas­durchzündungen und tak­ti­sches Vor­gehen.

Bevor es zum Pra­xis­teil überging, erfolgte ein kurzer Haus­rund­gang, um später einen rei­bungs­losen Ablauf im Hin­blick auf die schwarz-weiß Tren­nung und Hygiene zu gewährleisten.

Auf dem Übungsgelände standen dann vor­mit­tags zwei Durchgänge in der Rauch­gas­durchzündungs­an­lage / RDA auf dem Pro­gramm. Nach jedem Durch­gang bestand bei einer Bespre­chung die Möglich­keit zum Erfah­rungs­aus­tausch.

Nachdem nun die ersten Eindrücke gesam­melt waren, wurden nach der Mit­tags­pause die Teil­nehmer/innen in zwei Gruppen auf­ge­teilt. Während eine Gruppe mit dem Hohl­strahl­rohr an einer Spritz­wand einem Par­cours folgte, um die Ein­stel­lungen bezüglich Was­ser­menge, Sprüh- und Voll­strahl zu trai­nieren, wid­mete sich die andere Gruppe der Rauch­gaskühlung in der RDA.

Der letzte der vier Durchgänge unter Atem­schutz wurde dann jeweils trupp­weise im Con­tainer für kom­bi­nierte/koor­di­nierte Angriffsübungen sowie der RDA durchgeführt, um die hydrau­li­sche Ven­ti­la­tion (Ent­rau­chung mit­tels Was­sersprühstrahl, wel­cher durch eine Fensteröffnung nach außen gerichtet wird) aus­zu­pro­bieren sowie das Vor­gehen inner­halb eines Trupps bei der Brandbekämpfung zu ver­tiefen.

Nachdem alle Übungen absol­viert waren und sich alle Absol­venten einer gründli­chen Rei­ni­gung unter­zogen hatten, traf man sich zur Abschluss­be­spre­chung, welche durchweg positiv aus­fiel, noch­mals im Schu­lungsgebäude. Gegen 17 Uhr trat man dann mit vielen gewon­nenen Eindrücken des Tages die Heim­reise an.

Ins­ge­samt standen an diesem Tag sieben Aus­bilder der I.F.R.T für einen sehr gut orga­ni­sierten und rei­bungs­losen Ablauf des Lehr­gangs zur Verfügung.