QR-Code zur Seite

Hauptübung der Obersulmer Feuerwehr

Obersulmvon Medienteam, Feuerwehr Obersulm

Stahl, Alu­mi­nium, Glas – Kon­struk­tionen, dafür steht die Ober­sulmer Firma MBO, die am Samstag Schau­platz der Hauptübung der Ober­sulmer Feu­er­wehr war.

Um 16.05 Uhr wurde ein Kel­ler­brand im Ver­wal­tungsgebäude gemeldet, zu dem die Abtei­lung Sülzbach mit dem LF10 (Löschgrup­pen­fahr­zeug) und dem ELW (Ein­satz­leit­wagen) kurze Zeit später ein­traf. Das Ein­satz­sze­nario hatte sich zu dem Zeit­punkt schon merk­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. 4 ver­misste Per­sonen wurden den Ein­satzkräften gemeldet, sowie ein sich zwi­schen­zeit­lich ereig­neter Unfall auf dem Betriebsgelände. Ein Gabel­stap­ler­fahrer rammte ein Kfz, ein auf der Gabel befind­li­cher Stahlträger bohrte sich in das Fahr­zeug und klemmte zwei Insassen ein.

Während die Abtei­lung Sülzbach sich um die Men­schen­ret­tung und Brandbekämpfung im Keller kümmerte, war es Auf­gabe der nach­fol­genden Kräfte der Abtei­lungen 1 und 2 die ein­ge­klemmten Per­sonen zu befreien, sowie bei der Men­schen­ret­tung und Brandbekämpfung zu unterstützen. Zudem machten sich jetzt auch, auf das Dach geflüchtete Per­sonen bemerkbar, die von der Dreh­lei­ter­be­sat­zung in Sicher­heit gebracht wurden.

Alle 42 Ein­satzkräfte, ins­be­son­dere jedoch die Atem­schutzgeräteträger/innen, waren an diesem Som­mer­nach­mittag bei 32 Grad, enorm gefor­dert. Kis­ten­weise bereit­ge­stelltes Mine­ral­wasser floss des­halb in Strömen in durs­tige Kehlen.
Zufrieden mit dem Ver­lauf der Übung zeigten sich die beiden Planer Chris­tian Gruber und Mat­thias Maier, die wie auch der anwe­sende Bürger­meister Stein­bach, den Ein­satzkräften ein großes Lob zollten
Unser Dank gilt der Firma MBO, Geschäftsführer Thomas Kolb, der als ehe­ma­liger Feu­er­wehr­mann fach­kundig den Übungs­ver­lauf ver­folgte, für die Möglich­keit in der Firma und auf dem Werksgelände üben zu können. Dank auch an den Abschlepp- und Ber­ge­dienst Her­bold für deren Unterstützung. Und nicht zu ver­gessen unsere Jugend­feu­er­wehr, die die ver­missten und ver­letzten Per­sonen stellten.