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Förderung des Ehrenamtes: Fortbildung der Feuerwehr Bad Rappenau

Bad Rappenauvon Timm Rehberg, Media-Team, Feuerwehr Bad Rappenau

An zwei Wochen­enden im November 2024 konnte die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Bad Rap­penau ins­ge­samt 35 Führungskräfte im Rahmen einer Führungskräfte­fort­bil­dung schulen. Die Schu­lung wurde im Rahmen des Pro­jekts „Förde­rung des Ehren­amtes“ durchgeführt, das aus der Fort­schrei­bung des Feu­er­wehr­be­darfs­plans 2021 resul­tiert.

Die Schu­lung fand im Kloster Maria Hilf in Bühl statt. Dort erlebten wir gemeinsam mit der Firma UDT Fire & Rescue aus Esch­born zwei inter­es­sante Tage unter dem Motto „Stärkung des Ehren­amtes“. Der erste Tag stand ganz im Zei­chen der LEGO-Serious-Play-Methode. Durch das Bauen mit Lego­steinen wurde der IST-Zustand der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau ana­ly­siert, und die Zukunfts­vi­sion sowie die Wer­te­vor­stel­lungen jedes Teil­neh­mers wurden trans­pa­rent „auf den Stein“ gebracht. In der abschließenden Bau­runde ent­stand ein Gemein­schafts­mo­dell, mit dem sich alle Teil­nehmer iden­ti­fi­zieren konnten. Aus den erar­bei­teten Modellen, Ergeb­nissen und Wer­te­vor­stel­lungen wird im wei­teren Ver­lauf ein Leit­bild ent­wi­ckelt.

Der zweite Tag stand ganz im Zei­chen der Kom­mu­ni­ka­tion. Unter dem Motto „Sag’s mal anders“ lernten die Teil­nehmer moderne Führungsansätze und Werk­zeuge kennen. Mit­hilfe des 4-Farben-Modells von INSIGHTS MDI erhielten sie Ein­blicke, wie man andere besser ver­stehen und dadurch Gespräche souveräner führen kann. Neben Moti­va­tion und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stilen kamen auch die Themen Ehrenamt und Pri­vat­leben nicht zu kurz.

Neben den durchgeführten Work­shops wurde auch der Aus­tausch und die Kame­rad­schaft unter­ein­ander intensiv gepflegt. Für das leib­liche Wohl sorgte die aus­ge­wo­gene und abwechs­lungs­reiche Klos­terküche.

Ein herz­li­ches Dan­keschön gilt der Stadt­ver­wal­tung Bad Rap­penau und dem Gemein­derat, die uns ihre Zustim­mung und die not­wen­digen finan­zi­ellen Mittel für diese Fort­bil­dung bereit­ge­stellt haben. Alle Teil­nehmer sind über­zeugt, dass durch das Ken­nen­lernen der eigenen Stärken und Schwächen die Führungs­auf­gabe außerhalb des Ein­satz­ge­sche­hens bei unserem großen Per­so­nalkörper von 429 Mit­glie­dern mit den erlernten Führungs­werk­zeugen noch besser gelingt. Zudem kann die Moti­va­tion der ein­zelnen Mit­glieder gezielt gestei­gert werden.