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Ausflug der Alterskameraden nach Karlsruhe

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Gerhard Leitz

Am 17.07.2024 fand der diesjährige Aus­flug Alters­ka­me­raden statt. Wie­derum über 300 Per­sonen gingen in sieben Bussen bei idealem Wetter auf die Reise.

Dieses mal ging es an den Rhein nach Karls­ruhe in den Rhein­hafen. Dort wurden wir gegen 11 Uhr auf dem Fahr­gast­schiff MS Karls­ruhe zur 4-Hafen­rund­fahrt Maxau, Wörth, Ölhafen, Leo­polds­hafen erwartet. Das Schiff wurde mona­te­lang, für meh­rere Mil­lionen Euro, gene­ral­sa­niert. Wir waren die erste größere Rei­se­gruppe an Bord.

Hafen­rund­fahrt ab Rhein­hafen

Zuerst gab es aber noch einen kleinen Snack mit Getränk, bevor es um 12:00 hieß: Leinen los zur 3,5-stündigen Rund­fahrt. Dabei wurden wir von einem pro­fes­sio­nellen Rei­se­leiter begleitet und infor­miert. Der Rhein­hafen Karls­ruhe ist handförmig auf­ge­baut, besteht aus sechs Hafen­be­cken und ist der zweitgrößte Hafen Baden-Württem­bergs und der fünftgrößte Hafen Deutsch­lands. Hier haben sich viele nam­hafte Firmen ange­sie­delt und es arbeiten ca. 5000 Men­schen im Hafen­be­reich. Vorbei an alten Lager­hallen, Getrei­de­silos und einer großen Coin Halle begannen wir unsere Rund­fahrt, bevor es durch das Hoch­was­ser­sperrtor und vorbei am Rhein­dampf­kraft­werk der EnBW, bei km 360 flussabwärts, in den Rhein ging. Nach Pas­sage des Tulla Denk­mals und Unter­que­rung der Rheinbrücke Maxau drehte unser Schiff eine Runde im Jacht­hafen Maxau.

Dann ging es weiter zum Lan­des­hafen Wörth auf die rhein­land-pfälzi­sche Rhein­seite. Das ist ein tri­mo­daler Hafen, d.h. es kann per LKW, Eisen­bahn oder Schiff umge­schlagen werden. Das war auch deut­lich an den vielen lagernden Con­tai­nern zu sehen. In Nach­bar­schaft dieses Hafens befindet sich das Daimler-Benz LKW-Werk Wörth. Es ist das größte LKW Werk welt­weit mit einer Tages­pro­duk­tion von über 400 LKW.

Weiter ging es, wieder auf die baden-württem­ber­gi­sche Seite, in den Ölhafen. Hier wird das aus Triest per Pipe­line ankom­mende und in der Mineralölraf­fi­nerie Ober­rhein (Miro) raf­fi­nierte Öl per Schiff wei­ter­trans­por­tiert. Außerdem befindet sich auf diesem Gelände auch noch, in Silos, eine stra­te­gi­sche Ölre­serve für Kri­sen­zeiten. Nun ging es, flussabwärts weiter bis km 373, zum Alt­rheinarm Lei­mers­heim. Hier wen­dete unser Schiff und pas­sierte auf der Rückfahrt erneut die Fähre Lei­mers­heim-Leo­polds­hafen. Wohl­be­halten, voller neuer Eindrücke und gut gestärkt kamen wir dann nach 3,5-stündiger Schiff­fahrt wieder im Rhein­hafen Karls­ruhe an.

Diese Rund­fahrt war die per­fekte Gele­gen­heit, den Rhein und seine Hafen­kultur ken­nen­zu­lernen. Außerdem konnten wir uns auch von der gelun­genen Reno­vie­rung des Fahr­gast­schiffes MS Karls­ruhe über­zeugen. Nebenbei erklärte uns unser Rei­se­leiter auch noch die Bedeu­tung der blauen Tafel, die manche Schiffe zeigten. Es geht da um die Ein­hal­tung eines bestimmten Fahr­weges.

Abschluss in Gun­dels­heim

Ab 15:45 fuhren die Busse gestaf­felt zum Abschluss nach Gun­dels­heim in die Deutsch­meister-Halle ab. Hier begrüßte unser Kreis­ob­mann Hans Mühlmann noch­mals alle Teil­nehmer und lobte die rege und dis­zi­pli­nierte Teil­nahme. Er war erleich­tert über den wei­test­ge­hend rei­bungs­losen Ver­lauf des Aus­flugs, gut ver­ein­zelt ließen sich War­te­zeiten nicht ver­meiden, aber bei dieser Teil­neh­mer­zahl ist das wohl nicht ganz ver­meidbar und bedankte sich bei den Mit­or­ga­ni­sa­toren Helmut Schön und Ger­hard Leitz.

Grußworte

Nun sprach unser neuer Kreis­ver­bands­vor­sit­zender Frank Pitz noch einige Grußworte. Er freute sich, dass die Kame­rad­schaft auch in den Alters­ab­tei­lungen noch einen Stel­len­wert hat und ermun­terte die Alters­ka­me­raden wei­terhin solche Unter­neh­mungen zu machen.

Erneut ser­vierte uns der Par­ty­ser­vice Gol­ler­than kühle Getränke und als Mahl­zeit schmack­hafte Schnitzel mit Kar­tof­fel­salat. So ging dann ein inter­es­santer Tag zu Ende und gegen 20:00 Uhr erfolgte die Rückfahrt mit den Bussen in die Hei­mat­orte.

Dank

Zum Abschluss gilt es Hans Mühlmann und Helmut Schön für die Orga­ni­sa­tion dieses inter­es­santen Aus­flugs zu danken. Das ist für über 300 Teil­nehmer eine sehr anspruchs­volle Auf­gabe.