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Zeltlager der Jugendfeuerwehr Neudenau

Neudenauvon André Sandrißer, Feuerwehr Neudenau

25 Kinder aus der Kin­der­gruppe und der Jugend­feu­er­wehr trafen sich am Frei­tag­nach­mittag am Sig­linger Sport­platz zum Zelt­lager.

Als erstes mussten die Zelte und der Auf­ent­halts­be­reich auf­ge­baut werden. Das wich­tigste an diesem Tag war natürlich die Satel­li­tenschüssel richtig aus­zu­richten um das Ach­tel­fi­nale der Deut­schen Fußball-Natio­nal­mann­schaft anschauen zu können. Es war zwar knapp, aber pünkt­lich zum Anstoß um 18 Uhr hatten wir ein per­fektes Bild und konnten mit unserer Elf mit­fie­bern. In der Halb­zeit haben wir gegrillt und nach dem Spiel konnten die Kids dann auf dem Sport­platz selbst zeigen was sie fußbal­le­risch drauf haben.

Der krea­tive Teil der Gruppe hat auch noch begonnen ihre T-Shirts mit Feu­er­wehr­autos, Grisus, Schlümpfen etc. zu bemalen. So konnte jedes Kind auch noch ein kleines Andenken an das Zelt­lager mit nach Hause nehmen.

Am Samstag wurde mit einem gemein­samen Frühstück gestartet und anschließend ging es mit einer Dorf­rallye weiter. Die Kinder und Jugend­li­chen wurden in Gruppen auf­ge­teilt und jeweils mit einem Betreuer los geschickt. Jede Gruppe bekam einen Auf­ga­ben­zettel mit ver­schieden Fragen darauf. z.B. (Von hier aus kann man zur Schule fahren). Ant­wort war hier, (der Bahnhof). Die Kinder mussten dann zum Bahnhof laufen, dort fanden Sie einen Zettel mit einer Zahl und einem Buch­staben drauf den Sie dann auf ihrem Lösungs­blatt jeweils richtig ein­tragen mussten. Ins­ge­samt waren es 15 Buch­staben. Lösungs­wort war Was­ser­kraft­werk. Dies war dann auch die Anlauf­sta­tion um das letzte Rätsel zu lösen und die Chance zu haben den Schatz zu finden. Denn dort befand sich ein Umschlag mit einer Schatz­karte auf wel­cher der der Ort mar­kiert war, an dem dieser zu finden ist.
Nach der Dorf­rallye bauten wir noch eine kleine Was­ser­rut­sche auf. Hierbei hatten die Kinder und Jugend­li­chen viel Spaß. Es war zwar nicht das beste Wetter, aber es hielt unsere harten Jungs und Mädels nicht ab sich wage­mutig die Plane hin­unter zu stürzen.

Um 12 Uhr war Mit­tags­es­sens­zeit. Unser Küchen­team ver­sorgte uns mit Spa­getti, Hack­fleisch- und Toma­tensoße.

Danach wurden dann die rest­li­chen T-Shirts bemalt und für die Kinder der Kin­der­gruppe war es schon wieder an der Zeit ihre Sachen zu packen. Um 14 Uhr ging das erste Zelt­lager für die Kin­der­gruppe zu Ende und die Eltern konnten ihre jungen Feu­er­wehr­leute wieder abholen.

Am Nach­mittag fand noch ein kleines Fußball­spiel statt, Aus­bilder gegen Jugend­li­chen. Hier waren die Aus­bilder von der Anzahl her unter­legen, 5 Aus­bilder gegen 15 Jugend­liche. Nach gefühlten 2 Stunden waren die Aus­bilder am Ende ihrer Kräfte. Nachdem der erste Durch­gang von den Jugend­li­chen gewonnen wurde, konnten die Aus­bilder den zweiten Durch­gang für sich ent­scheiden.
Um wieder neue Kraft zu tanken gab es am Abend dann Ham­burger, Steaks und Würste.
So waren die Kids für den letzten Pro­gramm­punkt des Tages gerüstet.

Um 22 Uhr ging es los zur Nacht­wan­de­rung. Als Vor­ge­schichte wurde die Sage um den Reiter ohne Kopf erzählt, was die Stim­mung schon etwas unheim­lich machte. Los ging es von Sig­lingen in Rich­tung Rei­cherts­hausen auf dem soge­nannten Totenweg in die Wein­berge. Als wir an einer Hütte vorbei kamen erwar­teten uns dort tatsächlich zwei düstere Gestalten die den Kin­dern einen großen Schre­cken ein­jagten und sogar einen Kame­raden entführten. Nach diesem Schre­cken gab es noch einen gemütli­chen Aus­klang am Lager­feuer, bevor es um 24 Uhr „Bett­ruhe für alle!“hieß.

Nach dem Frühstück am Sonntag mussten die Zelte abge­baut und alles aufgeräumt werden.
Danach liefen wir dann nach Züttlingen zum Feu­er­wehr­fest. Am frühen Nach­mittag traten wir den Heimweg an und anschließend endete dann auch das Zelt­lager für die Jugend­li­chen und die Aus­bilder.

Für alle Kinder der Kin­der­gruppe, die Jugend­li­chen der Jugend­feu­er­wehr und für die Betreuer war es ein tolles und ereig­nis­rei­ches Wochen­ende. Wir freuen uns schon wenn wir es in zwei Jahren wieder ver­an­stalten können.

Ein beson­derer Dank geht an dieser Stelle:

- an den Sport­verein Sig­lingen die uns Ihre Garagen und den Unter­stand zur Verfügung gestellt haben.

- an die Stadt Neu­denau die uns die Halle zur Verfügung gestellt hat und wir die Küche, Duschen und WCs nutzen durften.

- an den Bauhof Neu­denau der uns mit so viel Holz ver­sorgte das uns gar nicht kalt werden konnte.

- Ulrich Zobel, unseren Förster, der das Holz bereit­ge­stellt hat

- an unsere Aus­bilder und das Orga­ni­sa­ti­ons­team
Dominik Leutz, Jörg Wagner, Bar­bara Wagner, Katha­rina Wagner, Carolin Bauer, Alex­andra Rein­hardt, Mat­thias Bauer und Uwe Amann