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Sommerabschluss der Jugendfeuerwehr in Zeiten von Corona

Bad Rappenauvon David Müller, Feuerwehr Bad Rappenau

„Beson­dere Zeiten erfor­dern beson­dere Maßnahmen“ unter diesem Motto steht seit März auch der Übungs­be­trieb der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau. Denn kurz nach dem erfolg­rei­chen Start des Res­sort­mo­dels zur abtei­lungsüberg­rei­fenden und alters­ge­rechten Jugend­ar­beit, wurde der Dienst­be­trieb der Feu­er­wehr Bad Rap­penau auf­grund der Corona-Pan­demie ein­ge­stellt.

Dies bedeu­tete auch, dass die Übungen der Jugend­feu­er­wehr neue Wege beschritten werden mussten. Und so trafen sich Kom­man­dant Felix Mann, Jugend­wartin Jasmin Müller, stv. Jugend­wart Mathias Borth und die beiden Res­sort­leiter Jana Tiedt (Süd) und David Müller (Mitte), um ein Kon­zept zur Gestal­tung der Jugend­ar­beit in Zeiten der Pan­demie zu erar­beiten. Zunächst wurden durch die Teamer (Leiter der ein­zelnen Alters­gruppen in den Res­sorts) ver­schie­dene Auf­gaben per Mail, WhatsApp, … an die Jugend­li­chen ver­teilt. Es folgten Lehr­vi­deos der Ein­satz­ab­tei­lung zu ver­schie­denen Themen und wei­tere Übungs­un­ter­lagen zur Bear­bei­tung.

Nachdem absehbar war, dass es zu Locke­rungen der Kon­takt­be­schränkungen etc. kommen würde, über­legte man sich auch, ob und unter wel­chen Bedin­gungen ein Som­mer­ab­schluss statt­finden könnte. Die geplanten Aktionen wie Frei­bad­be­such, gemein­sames Grillen, Über­nach­tungen im FW-Haus usw. schieden hierfür aller­dings aus. Man ent­schied sich statt­dessen auf Ebene der Abtei­lungen eine Schnit­zel­jagd mit meh­reren Sta­tionen zu ver­an­stalten. Somit waren wieder die Teamer und deren Helfer gefragt, um hierfür die Auf­gaben / Sta­tionen grundsätzlich zu erar­beiten. Die wurden durch die JF-Führung noch­mals geprüft und ange­passt, sowie um ein Ein­la­dungs­schreiben mit ent­spre­chenden Hin­weisen bezüglich Abstands- und Hygie­ne­re­geln und Ablauf der Ver­an­stal­tung ergänzt. Die Umset­zung dieses Kon­zepts auf Ebene der Abtei­lungen bzw. Jugend­gruppen lag dann bei den örtli­chen Jugend­grup­pen­lei­tern.

Somit trafen sich am Mitt­woch, den 29.07 (Res­sort Mitte) bzw. Freitag, den 31.07 (Res­sort Süd) die Jugend­gruppen, auf­ge­teilt in Klein­gruppen, inner­halb der Orts­teile, um die Schnit­zel­jagd zu absol­vieren. Hierbei waren neben Team­geist und Geschick auch All­ge­mein­wissen und feu­er­wehr­tech­ni­sches Können gefragt. Konnte der Abstand an ein­zelnen Sta­tionen nicht ein­ge­halten werden, wurde von den Jugend­li­chen und Betreuern Mund-Nase-Bede­ckungen getragen. Zum Abschluss der für alle sehr unter­halt­samen und spaßigen Ver­an­stal­tung, ver­ab­schie­deten sich die Betreuer von den Jugend­li­chen und wünschten schöne Som­mer­fe­rien. Wei­terhin gab es den Hin­weis, dass man anhand des von der Lan­des­ju­gend­feu­er­wehr veröffent­lichten „Kon­zepts zum Wie­der­ein­stieg“, die Auf­nahme des Übungs­be­triebs nach den Som­mer­fe­rien vor­be­reitet.

An dieser Stelle noch­mals ein großes Dan­keschön an alle Betei­ligten und Helfer, sowie an die Jugend­li­chen für deren Durch­hal­te­vermögen.