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Jugendgruppenleiterlehrgang der Kreisjugendfeuerwehr Heilbronn: Fortbildung der Jugendfeuerwehrwarte im richtigen Medieneinsatz, Rhetorik und allgemeinen Rechtsfragen

von Andreas Rudlof

Regelmäßige Aus- und Wei­ter­bil­dung ist auch bei der Jugend­feu­er­wehr ein außeror­dent­lich wich­tiges Thema. Ins­be­son­dere die Jugend­feu­er­wehr­warte und -betreuer vor Ort müssen über aktu­elle und künftige Ent­wick­lungen ori­en­tiert sein, um eine effek­tive Jugend­feu­er­wehr­ar­beit in ihrer Gemeinde leisten zu können.

51 Jugend­feu­er­wehr­warte und -betreuer aus dem gesamten Land­kreis Heil­bronn trafen sich auf dem Clee­bronner „Micha­els­berg“ zu einer zweitätigen Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung, die von der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Heil­bronn orga­ni­siert worden war.

Bereits zum dritten Mal fand diese Ver­an­stal­tung in ent­spannter Atmosphäre statt, damit für die Teil­nehmer ein möglichst guter Erfolg bei der Wis­sens­ver­mitt­lung sicher­ge­stellt werden konnte.

Der Frei­tag­abend stand dabei ganz im Zei­chen eines für die Aus­bil­dung am Standort wich­tigen Themas: „Präsen­ta­ti­ons­technik und Rhe­torik“.

Als Refe­rent konnte hierzu Andreas Rudlof, seines Zei­chens Mit­glied der Lan­des­ju­gend­lei­tung der Jugend­feu­er­wehr Baden-Württem­berg gewonnen werden.

„Führungskräfte führen“ - so defi­nierte er ein­gangs eine ihrer wesent­li­chen Auf­gaben. Hierzu zählen unter anderem die rich­tige Gestal­tung von Präsen­ta­tionen als wich­tiges „Hand­werks­zeug“. Im The­men­kreis „Wir­kung und Gestal­tung des Medi­en­ein­satzes“ erführen die Teil­nehmer, dass - um führen, bestimmte Inhalte ver­mit­teln oder neue Themen den Jugend­feu­er­wehr­angehörigen bei­bringen zu können, nicht nur die Inhalte selbst, son­dern auch deren Präsen­ta­tion wichtig ist.
Bei den „vier Verständlich­ma­chern“ erfuhren die Jugend­feu­er­wehr­warte, wie wichtig es ist, die zu ver­mit­telnden Infor­ma­tionen so auf­zu­be­reiten, dass sie von der ange­spro­chenen Ziel­gruppe auch ver­standen werden können.

Eine kurze Einführung in die Grund­re­geln der Rhe­torik beschloss das Jugend­grup­pen­lei­ter­se­minar am Freitag.

Der Sams­tag­morgen star­tete nach dem Frühstück gleich mit einem umfang­rei­chen und wei­teren, inter­es­santen Pro­gramm­punkt. Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Michael Schladt aus dem Rems-Murr-Kreis hatte sich für den Sams­tag­vor­mittag als Aus­bilder zur Verfügung gestellt. Dabei ver­stand er es glänzend, die 51 wiss­be­gie­rigen Lehr­gangs­teil­nehmer nach wenigen Minuten in seinen Bann zu ziehen. Die gekonnt spie­le­ri­sche Art des Aus­bil­ders nahm vielen Teil­neh­mern sofort die Besorgnis, sich mit Rechts­fragen im Rahmen der Jugend­feu­er­wehr­ar­beit, einem doch eher kom­plexen und „tro­ckenen“ Thema, aus­ein­ander zu setzen. So setzten sich die Teil­nehmer in lockerer Runde zusammen und bespra­chen, wie man einen Aus­bil­dungs­abend für seine Jugend­feu­er­wehr­angehörigen effektiv vor­be­reiten und die verfügbare Zeit sinn­voll nutzen kann.
Den zweiten Teil des Sams­tages bil­dete dann eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Kreis­ju­gend­lei­tung. Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Wolf­gang Hagner und sein Stell­ver­treter Knut Stein­bauer gab den Lehr­gangs­teil­neh­mern aktu­elle Infor­ma­tionen über das Geschehen im Jugend­feu­er­wehr­be­reich auf Lan­des­ebene sowie aus dem Bereich der Kreis­ju­gend­lei­tung. Zum Abschluss dieser wie­derum gelun­genen Fort­bil­dung standen künftige Ziele für die Jugend­ar­beit auf Kreis- und Stand­ort­ebene auf der Tages­ord­nung

Fotos: Knut Stein­bauer