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Jugendgruppenleiter und Betreuer der Jugendfeuerwehr Bad Rappenau trafen sich zu einer Klausurtagung

Bad Rappenauvon Axel Klumbach, Feuerwehr Bad Rappenau

Das Haus Lut­zen­berg ist als ein gemeinnütziger Verein und u.a. Mit­glied im Ver­bund Evan­ge­li­scher Fami­li­en­fe­rienstätten und dem Deut­schen Schul­land­heim­ver­band. Im Haus Lut­zen­berg standen uns modern aus­ge­stat­tete Tagungs- und Semi­narräume zur Verfügung. Sowohl für den inten­siven Aus­tausch in kleinen Gruppen als auch für Vorträge bietet das Haus die rich­tige Atmosphäre zur Anre­gung der Krea­tivität.

Ziel der Klau­sur­ta­gung war die Erar­bei­tung von Vor­schlägen des JFW-Aus­schusses zur Fortführung der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau für die Jahre 2019-2024.

Am Samstag konnten zu Beginn alle Teil­nehmer Ihrer Vor­stel­lungen und Erwar­tungen an diese Klau­sur­ta­gung in einer Einführungs­runde kundtun.

Mit Dieter Schütz (Fach­ge­biets­leiter Bil­dung in der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Lud­wigs­burg) konnte ein pro­funder Mode­rator für diese Ver­an­stal­tung gefunden werden. Er konnte die Dis­kus­si­ons­runden immer Ziel­ori­en­tiert lenken und vor Abschwei­fungen bewahren. Ebenso konnte er die Ergeb­nisse immer her­vor­ra­gend zusam­men­fassen und auf den Punkt bringen.

Zuerst wurde eine ausführliche Ana­lyse zu „Ist-Stand“ durchgeführt. Hier wurde die Ent­wick­lung der letzten 5 Jahre hin­sicht­lich gemein­samer Aktionen, zah­lenmäßige Man­power und öffent­liche Aktionen beleuchtet. Im nächsten Schritt wurde die Ent­wick­lung der Mit­glie­der­zahlen in den Abtei­lungen hin­ter­fragt. Hier wurde ins­be­son­dere der Aspekt des abge­senkten Ein­tritts­alter in die Jugend­feu­er­wehr von 12 auf 10 Jahre bzw. die Absen­kung des Ein­tritts­al­ters in die Ein­satz­ab­tei­lung ab 17 Jahren betrachtet. In einem wei­teren Punkt wurden die Wettkämpfe der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr vor­ge­stellt, hier besteht die Möglich­keit die Grup­pen­dy­namik einer Gruppe zu stärken. Was für abtei­lungsüberg­rei­fende, jedoch Stadt­in­terne Aktionen gab es früher bzw. wären möglich? India­ka­tur­nier, Fußball­tur­nier, Tisch­kick­er­tur­nier, Schlauch­boot­rennen etc. wurden in diesem wei­teren The­men­block betrachtet.

Welche Inhalte hat die Jugend­ord­nung der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau und wie wird diese gelebt bzw. umge­setzt? Welche Betreuer und Helfer kennen die Inhalte der Jugend­ord­nung wirk­lich? Auch diese Fragen wurden in einem Dis­kus­si­ons­punkt auf­ge­worfen. Die viel­schich­tige, teils kon­tro­verse aber immer kon­struk­tive Dis­kus­sion wurde durch die Vor­stel­lung von Möglich­keiten der spon­tanen Grup­pen­be­treuung immer wieder auf­ge­lo­ckert, diese Grup­pen­spiele sollen den Betreuern immer wert­volle Ideen und Anre­gungen für die Jugend­ar­beit vor Ort lie­fern.

Nach all diesen Themen war dem Teil­neh­mer­kreis eigent­lich schon klar dass auf­grund der jeweils geringen Mit­glie­der­zahl in den ein­zelnen Jugend­gruppen der Orts­teile eine alters­ge­rechte struk­tu­rierte Jugend­ar­beit in der jet­zigen Kon­stel­la­tion nicht mehr möglich ist. Soll diese Jugend­ar­beit doch für die Kids inter­es­sant sein, Team­bil­dung schaffen und die Iden­ti­fi­ka­tion und Bin­dung zur Feu­er­wehr errei­chen.

Ein wei­terer The­men­block umfasste die Erar­bei­tung von Lern­zielen und Dienst­in­halten (Bil­dungs­pro­gramm) unter Berücksich­ti­gung von Alter / Inhalte nach Jugend­ord­nung / Span­nungs­bogen / Übergang mit 17 in die Ein­satz­ab­tei­lung. Ebenso erfolgte hier die Erläute­rung von Wettkämpfen inner­halb der Jugend­feu­er­wehr um diese in das Bil­dungs­pro­gramm mit ein­fließen zu lassen.

Die erar­bei­teten Vor­schläge zur zukünftigen Orga-Struktur werden jetzt noch einen Fein­schliff erfahren und dann dem Feu­er­wehr­aus­schuss vor­ge­stellt sowie den wei­teren Betreuern und Hel­fern präsen­tiert werden.