QR-Code zur Seite

Jugendgruppen besuchen die Werkfeuerwehr der AUDI AG

Bad Rappenauvon Roland Kontny, Feuerwehr Bad Rappenau

Morgen gehts ab zur Werk­feu­er­wehr der AUDI AG schrieb einer der Jugend­li­chen auf die Pinn­wand der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau - Jugend­gruppe Bab­stadt und Tresch­klingen - auf Face­book. Keine 24 Stunden später begann der Aus­flug, wel­cher durch den Mit­ar­beiter der Werk­feu­er­wehr der AUDI AG Peter Zim­mer­mann ermöglicht wurde. Gemeinsam mit Jugend­leiter Roland Kontny und Peter Zim­mer­mann planten schon Wochen zuvor diesen Aus­flug, der zu etwas Beson­derem werden sollte.

Um 14 Uhr an einem herr­li­chen Sams­tag­nach­mittag im Mai, star­teten die beiden Jugend­gruppen der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau mit drei Fahr­zeugen ihre Fahrt nach Neckar­sulm. Nach einer halben Stunde wurden sie auch schon vom Werk­feu­er­wehr­mann Peter Zim­mer­mann begrüßt, der sofort mit einer Präsen­ta­tion über die Audi AG und den Werk­schutz begann. Hier wurde den Jugend­li­chen zum Bei­spiel die Ausrückord­nung AAO der Werk­feu­er­wehr ver­mit­telt. Im Anschluss daran wurden die 27 Jugend­li­chen und Betreuer in Gruppen auf­ge­teilt und an ver­schie­denen Sta­tionen inner­halb des Werks ver­teilt. Während die eine Gruppe in der Leit­stelle der Werk­feu­er­wehr einen Pro­be­alarm auslöste, da sie einen bren­nenden Monitor vor der Feu­er­wache loka­li­sierten, eilte eine andere Gruppe sofort mit Feuerlöschern zum Ein­satzort. Ein zusätzlich alar­mierter Trupp unterstützte die Brandbekämpfung mit einer Löschka­none, die auf dem Dach eines Feu­er­wehr­fahr­zeugs mon­tiert war. Diese wurde über einen Joy­stick gesteuert. Der zusätzlich alar­mierte Gelenk­mast fuhr auf 42 Meter Höhe aus, um den Brand von oben zu beob­achten. Um aber eine wei­tere Wach­be­set­zung auf­recht zu erhalten stand eine zusätzliche Jugend­gruppe auf der Wache bereit. Diese musste sich aber nicht lang­weilen, denn sie bekamen die Technik in und um die Fahr­zeuge gezeigt. Die Sta­tionen wurden immer wieder getauscht, so dass jeder Jugend­liche einmal alles aus­pro­bieren durfte. Nach dem Ein­satz ging es dann in einem Kon­troll­gang zu einem der beiden Kno­ten­punkte der Sprinkler- und CO2 Löschan­lage.

Zu guter Letzt wurde ein Abschluss­foto gemacht und die Jugend­liche bekamen für ihre gute Leis­tung bei diesem heißen Wetter eine Erfri­schung und ein kleines Abschieds­ge­schenk. Mit großer Freude bedankten sich die Jugend­li­chen mit ihren Jugend­lei­tern bei Peter Zim­mer­mann und seinem Team. Gegen 18 Uhr wurde die Heim­reise ange­treten. Während der Fahrt war die Fas­zi­na­tion zu hören und in Face­book tauchte ein wei­terer Bei­trag an der Pinn­wand der Jugend­gruppen auf: Werk­feu­er­wehr war zu geil.

Dieser inter­es­sante Tag wird den Jugend­li­chen sicher noch lange in Erin­ne­rung bleiben.