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Jugendfeuerwehrfreizeit im Schwarzwald

Brackenheimvon Michael Mayer, Feuerwehr Brackenheim

Auch dieses Jahr fuhren wir über Frohleichnam wieder auf die tra­di­tio­nelle Jugend­feu­er­wehr Frei­zeit. Dieses Jahr ging es vom 20.6. bis 23.6. in den Schwarz­wald. Genauer gesagt nach Unter­kir­nach. Nach der gut zweistündigen Fahrt mussten unsere jugend­li­chen Teil­nehmer erst mal bei einer Schnit­zel­jagd durch den Wald das Frei­zeit­heim finden.

Dort ange­kommen war­tete schon das Mit­tag­essen und das Beziehen der Zimmer auf uns. Nach dem wir den Nach­mittag mit den obli­ga­to­ri­schen Team­spielen zuge­bracht haben, freuten wir uns auf das erste High­light des verlängerten Wochen­endes: das Nacht­spiel im Wald. Die Auf­gabe bestand darin, dass Trau­ben­zu­cker unbe­merkt durch den Wald schmug­geln werden sollte. Aller­dings mussten sich die Jugend­li­chen zuerst durch Feu­er­wehr­wissen den Zucker ver­dienen. Jede Gruppe bekam Punkte für die Zucker-Päckchen, welche sie am anderen Ende des Waldstückes ablie­fern konnte. Unter­wegs war­teten im Wald aber auch die hin­terhältigen Diebe. Somit war es nötig, sich möglichst leise und unauffällig vor­zu­be­wegen. Mit der Dauer des Spieles schafften es aber immer mehr Teams sich unbe­merkt von den Betreuern im Dun­keln zu bewegen.

Am Freitag stand ein Aus­flug nach Vil­lingen an. In der Fußgänger­zone spielten wir das „Tausch­spiel“. Wieder in Gruppen ein­ge­teilt hatten die Teil­nehmer die Auf­gabe, ver­schie­dene Gegenstände gegen möglichst hoch­wer­tige Waren ein­zu­tau­schen. Dabei hatten sie auch die Gele­gen­heit die Stadt zu erkunden. Nach dem Mittag ging es dann zur Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Vil­lingen-Schwen­ningen (genauer gesagt zur Abtei­lung Vil­lingen). Die Anzahl der ver­schie­denen Fahr­zeuge war für uns sehr beein­dru­ckend. Natürlich wurden auch alle Fahr­zeuge probe gesessen. Mit ca. 350 Einsätzen im Jahr fährt die Abtei­lung gut dop­pelt bis drei­fach so viele Einsätze wie die Feu­er­wehr Bra­cken­heim ins­ge­samt. Das erklärt dann auch den nötigen Fuhr­park. Nach der Rückfahrt haben wir den Tag beim Abend­essen und einer Nacht­wan­de­rung, welche leider etwas nasser als gewünscht endete, aus­klingen lassen.

Der fol­gende Tag war auch sehr reich an Action. An einem Hang mit kleinem Bach im nahe­ge­le­genen Wald hatten die Jugend­feu­er­wehrler einen Hin­der­nis­par­cours mit Slack­line über den Bach, Klet­tern und Sprint zu bewältigen. Nach­mit­tags folgte dann ein Sta­tionen-Lauf durch den Wald. An ins­ge­samt acht Sta­tionen galt es unter anderem, Feu­er­wehr­schläuche zu flechten und Holz auf ein vor­ge­ge­benes Maß zu hacken. Das Abend­pro­gramm bil­dete wieder das Spiel „Schlag den Betreuer“. In zwölf Auf­gaben traten die Jugend­li­chen gegen die Betreuer in Dis­zi­plinen wie u.a. Feu­er­wehr­schlauch­rollen, But­ter­keks­wett­essen, All­ge­mein­wissen oder Geschick­lich­keitsübungen an.

Der Sonntag war leider schon der letzte Tag der Frei­zeit. Nach einer Runde Frühsport putzten wir gemeinsam das Frei­zeit­heim und fuhren am Nach­mittag wieder zurück ins schöne Zabergäu.

Wir möchten uns bei allen Jugend­li­chen bedanken, da sie die ganzen Aktionen wirk­lich super mit­ge­macht haben, bei allen Betreuern die dabei waren und sich das ganze Pro­gramm aus­ge­dacht hatten und vor allem bei unserem diesjährigen Küchen­team, Annette und Andreas. Außerdem bei der Stadt­ver­wal­tung für die Zur­verfügung­stel­lung des Stadt­busses. Eben­falls danken wir allen anderen Betei­ligten, die wir hier even­tuell noch ver­gessen haben aber die zum Gelingen der Frei­zeit bei­getragen haben. Vielen Dank!

Aller­dings möchten wir diese Stelle auch nutzen, um auf unsere immer weiter sin­kende Teil­neh­mer­zahl hin­zu­weisen. Soll­test du (oder Ihr Kind) im Alter zwi­schen sechs und 17 Jahren sein und beim Lesen diese Berichts Lust auf die Jugend­feu­er­wehr bekommen haben, dann Besuch uns gerne ein­fach bei einem unsere Übungs­ter­mine. Wir treffen uns jeden Dienstag 18-20 Uhr (ab 12 Jahren) und Mitt­woch 17-18:30 Uhr (unter 12 Jahren). Wir freuen uns auf dich!