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Jugendfeuerwehr Widdern besichtigt Feuerwache West in Karlsruhe

Widdernvon Andrea Lustig, Feuerwehr Widdern

Am 26.04.2015 machten wir uns (12 Jugend­feu­er­wehr­angehörige und 7 Betreuer und Unterstützer aus der aktiven Wehr) auf den Weg nach Karls­ruhe um die Feu­er­wache West zu besich­tigen.

Doch schon als wir auf dem Park­platz in Karls­ruhe ange­kommen waren hatten wir Sorge, dass unser Besuch ins Wasser fallen könnte. Denn währen wie uns dort mit Kuchen und Bre­zeln stärkten hörten wir ganz in der Nähe Mar­tinshörner und sahen auch schon eine ganze Menge Feu­er­wehr­autos ausrücken.

Nachdem der Kuchen auf­ge­gessen war gingen wir aber trotzdem zum Ein­gang der Feu­er­wache. Dort wurden wir von Ben­jamin in Emp­fang genommen, der uns das erzählte, was wir schon befürchtet hatten, unser Führer Andreas war ausgerückt. Er bat uns ein biss­chen im Hof zu warten bis Andreas zurückkommt. Pünkt­lich um 14 Uhr, zum ver­ein­barten Zeit­punkt der Führung, kam der ganze Zug Feu­er­wehr­autos zurück und Andreas konnte uns dann doch durch die Feu­er­wache führen.

Zuerst ver­sam­melten wir uns im Unter­richts­raum wo uns Andreas erzählte wie man Feu­er­wehr­mann oder –frau bei der Berufs­feu­er­wehr wird. Danach zeigte er uns einen der Schlafräume die die Feu­er­wehrmänner während ihrer 24 Stunden dau­ernden Schicht bewohnen und die Küche in der sie sich ihre Mahl­zeiten selbst zube­reiten.

Anschließen gingen wir in die Halle in der die Abrollbehälter stehen. Andreas erzählte uns, dass die Sachen auf den Abrollbehältern nur für spe­zi­elle Einsätze sind und dann wenn sie gebraucht werden auf ein LKW-Fahr­ge­stell gezogen werden.

Danach ging es end­lich zu den„ rich­tigen“ Feu­er­wehr­autos. Andreas zeigte uns die ver­schie­denen Fahr­zeuge und ihre Bela­dung und erklärte uns wann wel­ches Auto und in wel­cher Rei­hen­folge zum Ein­satz fährt. Außerdem erklärte er uns, dass jeder Feu­er­wehr­mann zu Beginn seiner Schicht eine bestimmte Posi­tion für den Tag zuge­teilt bekommt und sich dann seinen Platz im Feu­er­wehr­auto und seine Ein­satz­klei­dung so hin­richtet wie es für ihn pas­send ist. In dieser Halle durften wir auch einmal die Wärme­bild­ka­mera, die auf den Löschfahr­zeugen ist, aus­pro­bieren. Andreas erklärte uns, dass man damit Glut­nester oder auch ver­misste Per­sonen besser auf­finden kann.

Anschließen ging es weiter zur nächsten Halle in der noch weiter Fahr­zeuge, die für bestimmte Einsätze gebraucht werden stehen. Danach sahen wir uns die ver­schie­denen Werkstätten an, in denen die Feu­er­wehrmänner arbeiten, wenn sie nicht gerade im Ein­satz sind.

Auf unserem Rund­gang ging es als nächstes zur Atem­schutzübungs­an­lage, die wir natürlich ohne Atem­schutzgerät auf dem Rücken und im Hellen mal aus­pro­bieren durften.

Auf dem Weg zu nächsten Werk­statt hörten wir dann den Alarm, Andreas musste ausrücken. Wir gingen schnell weiter, Andreas ver­ab­schie­dete sich und übergab uns wieder an Ben­jamin, der uns ja schon in Emp­fang genommen hatte.

Da ein anderer Feu­er­wehr­mann auch gerade eine Führung machte und dafür die Dreh­leiter aus der Halle gefahren hatte gingen wir zunächst dahin und machten ein Foto von uns auf der Dreh­leiter.

Danach gingen wir mit Ben­jamin dahin zurück wo wir den Alarm gehört hatten und er zeigte uns die Werk­statt. Anschließend ging es dann zur nächsten Halle, in der z.B. ein rie­siger Kran­wagen steht und ein Bus, der als kom­plette Ein­satz­zen­trale genutzt werden kann und den es in dieser Aus­stat­tung nur noch einmal auf der Welt irgendwo in Russ­land gibt.

Als wir gerade in den Bus ein­steigen wollten kam Andreas schon wieder und erzählte uns, dass der Ein­satz nur ein bren­nender Mülleiner war und damit schnell erle­digt. Zusammen mit Andreas und Ben­jamin besich­tigten wir dann den Bus. Beim Aus­steigen hörten wir wieder den Alarm und Andreas musste schon wieder weg.

Mit der Führung waren wir dann aber auch schon am Ende und Ben­jamin ver­ab­schie­dete uns im Unter­richts­raum wo wir uns noch für die tolle Führung bedankten. Nachdem wir uns auf dem Park­platz nochmal gestärkt hatten machten wir uns auf den Heimweg von einem inter­es­santen Aus­flug voller neuer Eindrücke.

www.feuerwehr-widdern.de