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Jugendfeuerwehr Pfaffenhofen erfolgreich bei der Abnahme der Jugendflamme

Pfaffenhofenvon Johannes Stuber

Nach wochen­langer Vor­be­rei­tung und einigen Sonderübungen war es nun end­lich so weit!! Am Samstag, 2.Juli fand in Bad Fried­richs­hall par­allel zum Leis­tungs­ab­zei­chen der Ein­satz­ab­tei­lungen auch die Abnahme der Jugend­flamme Stufe 2 statt. Zum ersten Mal nahmen daran auch zwei Gruppen von je fünf Jugend­li­chen unserer Jugend­feu­er­wehr teil. Nach einer kurzen Begrüßung um 9 Uhr durch den Wer­tungs­richter Franz Rit­ten­auer galt es nun, das Können unter Beweis zu stellen. Bei der Jugend­flamme wird zum einen Feu­er­wehr­wissen abge­fragt, zum anderen aber auch sport­liche Leis­tung und Teamfähig­keit geprüft. So mussten die Jugend­li­chen einen Hin­der­nis­par­cour mit einer Trage durch­laufen. Die vier Träger hatten dabei die Augen ver­bunden und mussten sich auf die präzisen Befehle ihres Grup­penführers ver­lassen. Ob durch eine Eng­stelle, über eine Wippe oder im Slalom um Hütchen, bewältigten beide Gruppen die rund 80 Meter lange Strecke fast feh­ler­frei. Beim Bereich Feu­er­wehr­technik ent­schied das Los für beide Gruppen, dass sie die Übung Wasser über Graben durchführen durften. Dabei galt es, eine Schlauch­lei­tung mit Hilfe einer Leiter über einen fik­tiven Graben zu ver­legen. Schläuche wurden gekup­pelt und auf der vor­ge­nommen Steck­leiter fest­ge­bunden, es kam der Befehl Wasser marsch! und auch diese Übung war mit Bra­vour gemeis­tert. Jetzt wurde noch geprüft, ob sich die Jungen und Mädchen auch mit ihrem Feu­er­wehr­fahr­zeug aus­kennen. Jedes Grup­pen­mit­glied zog zwei Karten, auf denen ein Buch­stabe stand. Ihre Auf­gabe war es nun, einen Gegen­stand mit dem jeweils gezo­genen Anfangs­buch­staben aus dem Fahr­zeug zu holen, ihn zu benennen und seine Funk­tion zu erklären. Beim sport­li­chen Teil war wieder einmal die Team­leis­tung gefragt. In der vor­ge­ge­benen Zeit mussten beim Staf­fel­lauf 400 Meter zurückge­legt werden. Ebenso galt es beim Weit­sprung, gemeinsam die Min­dest­weite zu errei­chen. Gegen 12 Uhr fand dann nach einem Grußwort gemeinsam die Ver­lei­hung der Jugend­flamme und des Leis­tungs­ab­zei­chens statt. Sicht­lich erleich­tert und stolz konnten die Teil­nehmer ihre Ansteck­nadel von Franz Rit­ten­auer ent­ge­gen­nehmen.

Bild 1 (v.l.n.r.): Leon Scheid, Valentin Stein­hausen, Patrick Fügen­schuh, Fabian Durst, Lena Stuber, Linda Heinz, Philipp Heinz, Mareike Rustler, Lukas Hart­mann, Patrick Dolata