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Jugendfeuerwehr Obersulm beim "zehn Stunden Countdown" in Lauffen a.N. auf dem ersten Platz

von Andreas Rudlof

Eigent­lich wäre es Katrin Stöcker am liebsten gewesen, bei ihrem „zehn Stunden Count­down“ gar keine Plat­zie­rungen zu ver­geben. „Aber,“ so hatte sie fest­ge­stellt, „die Jugend­li­chen wollen wissen, wie bzw. wo sie bei so einem Wett­be­werb stehen“.

Zehn Jahre Jugend­feu­er­wehr in Lauffen waren auch für Bürger­meister Klaus-Peter Wal­den­berger Anlass, um der Nach­wuchs­truppe zu ihrem Jubiläum zu gra­tu­lieren. Er zeigte sich beson­ders erfreut darüber, dass die Ver­an­stal­tung noch im Juli und zwar im „alten Domizil“ der Lauf­fener Wehr aus­ge­richtet wurde. „Dies ist die letzte große Ver­an­stal­tung der Feu­er­wehr in der Son­nen­straße, bevor der Umzug in das neue Feu­er­wehr­haus erfolgen wird“, stellte der Schultes fest. Bürger­meister Klaus-Peter Wal­den­berger und Feu­er­wehr­kom­man­dant Heiner Schiefer stellten uni­sono fest, dass man in Lauffen auf die seither geleis­tete Jugend­ar­beit stolz sei und sagten dem Feu­er­wehr­nach­wuchs auch wei­terhin ihre volle Unterstützung zu.

Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Wolf­gang Hagner und sein Stell­ver­treter Knut Stein­bauer waren am Sams­tag­morgen eben­falls zugegen, um der Lauf­fener Jugend­feu­er­wehr zu ihrem zehnjährigen Bestehen ihre Glückwünsche im Namen der Jugend­feu­er­wehren des Land­kreises Heil­bronn aus­zu­spre­chen.

Den ersten Platz beim „zehn Stunden Count­down“ in Lauffen belegte die Jugend­feu­er­wehr aus Ober­sulm, gefolgt von Wid­dern und Bad Fried­richs­hall. Jagst­hausen-Oln­hausen belegte den vierten und Unter­ei­sesheim den fünften Platz. Ihnen folgten die Jugend­feu­er­wehren aus Bad Lie­ben­zell, Neckar­west­heim, Back­nang und Rot­ten­burg. Nord­heim und Ober­ei­sesheim lagen punkt­gleich obenauf und lan­deten auf dem zehnten Rang.

„Es waren zwar alles in allem drei Auf­gaben, die es in sich hatten“, waren sich die Jugend­feu­er­wehr­warte der ein­zelnen Teil­neh­mer­gruppen einig, „aber den Jugend­li­chen hat diese Form des Stadt­spiels unheim­lich Spaß gemacht, sie waren mit Feu­er­eifer bei der Sache.“

Die Jugend­feu­er­wehr Lauffen war im Jahr 1993 unter Kom­man­dant Ger­hard Höllmüller gegründet worden. Jugend­feu­er­wehr­wart der ersten Stunde war bis zum Jahr 2000 Diet­rich Rem­bold, der den Stab dann an Katrin Stöcker wei­ter­ge­geben hat.

Bild 1 bis 4:
Das Hölderlin-Kunst­werk nach­ge­stellt von den Jugend­feu­er­wehren
- Bad Lie­ben­zell
- Neckar­west­heim
- Nord­heim und
- Unter­ei­sesheim

Fotos: FF Lauffen, Daniel Diet­rich