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Jugendfeuerwehr Bad Rappenau zu Besuch am Flughafen Stuttgart

Am Samstag den 09.06.2018 um 08:00 Uhr trafen sich alle 8 Jugend­gruppen der Jugend­feu­er­wehr Bad Rap­penau um sich auf den Weg zum Flug­hafen nach Stutt­gart zu machen. Nach dem die zwei gechar­terten Busse der Fa. Hof­mann alle 56 Jugend­feu­er­wehr-Mit­glieder und 22 Betreuer aus den Orts­teilen auf­ge­sam­melt hatten, trafen wir uns kurz am Bus­park­platz in Bad Wimpfen. Dort gab es für jeden ein Lunch­paket, damit man gestärkt in den Tag starten konnte. Kurz darauf fuhren wir in Neckar­sulm auf die Auto­bahn und machten uns auf den Weg nach Stutt­gart. Pünkt­lich um 09:45 Uhr trafen wir dort auf dem Park­platz ein, nach einer kurzen Ori­en­tie­rungs­phase konnten wir uns auf­ma­chen zum Mee­ting Point der Flug­hafen Führung. Die erste kleine Her­aus­for­de­rung für die Betreuer, die 56 Jugend­li­chen dort sicher hin­zu­bringen, es gab viele Straßenüber­que­rungen, viele Men­schen, viele Abbie­gungen und viel Ver­kehr, kurz und knapp ein Flug­hafen halt. In einer Linie und Zweier Reihen machte sich unsere Jugend­feu­er­wehr auf, ohne Ver­luste konnten wir uns am Mee­ting Point ein­finden, hier begrüßten uns dann drei Führer zur Flug­hafen Führung.

Die Führung begann mit einem kurzen einführenden Film, was uns alles heute erwartet und auf was wir so achten müssen während der Führung. Danach gab uns Führer Rolf, noch anhand einem Luft­bild einen Über­blick, was man so alles auf dem Flug­hafen Stutt­gart findet, Hotels, Militärflug­hafen, Spreng­kammer und natürlich die Flug­ha­fen­feu­er­wehr usw. Nun wurden wir in drei Gruppen auf­ge­teilt, zeit­ver­setzt gingen die ein­zelnen Gruppen los. Die Führung begann auf der soge­nannten Land­seite, dort befinden sich die Ter­mi­nals, wo wir den Check-In fanden, Gepäckauf­gabe, Restau­rants, Ein­kaufsläden und natürlich den Sicher­heits­check zur Flug­seite. Da wir alle auch auf die Flug­seite mussten um die Führung fortzuführen mussten nun alle durch den Sicher­heits­check, das war für die meisten Kids ein riesen Spaß. Voller Erwar­tung, darauf bis der Erste beim Sicher­heits­check piepste und zur Nach­kon­trolle musste. Danach befanden wir uns auf der Luft­seite und sahen den Boar­ding­be­reich, bevor die Leute ins Flug­zeug ein­steigen, danach orderte unser Führer einen Bus und es ging für uns ab aufs Roll­feld. Wir fuhren das Roll­feld einmal kom­plett hoch. Rolf zeigte uns wo das Kero­sin­lager ist, die Privat- und Busi­ness­flug­zeug abge­stellt werden und wo die Flug­ha­fen­feu­er­wehr sta­tio­niert ist. Da Rolf wusste das wir von der Feu­er­wehr sind fütterte er uns mit meh­reren Infos zu der Feu­er­wehr, aus­steigen war leider nicht erlaubt. Anschließende fuhren wir das Roll­feld wieder runter bis zum anderen Ende, dabei sahen wir viele ver­schie­dene Flug­zeug beim betanken, starten, final­check usw. Am anderen Ende des Roll­feldes durften wir aus dem Bus aus­steigen. Hier erklärte uns Rolf, was gerade welche Maschine vorhat und wie laut ein Flug­zeug ist. Auf dem Fluggelände befindet sich nämlich auch ein Dezi­bel­messgerät für die Lautstärke, dabei durften die Kinder mal aus­pro­bieren ob Sie lauter sein konnten als ein Flug­zeug, erstaun­li­cher weiße schafften viele Kinder mehr als die 80 Dezibel eines Flug­zeuges. Rolf meinte er habe Mit­leid mit uns Betreuern und die ganze Gruppe lachte. Danach fuhr uns der Bus zurück, es ging nun dorthin wo alle Koffer hin­kommen, Gepäcksor­tie­rung. Nach einigen Infos waren wir auch schon bei der Gepäckab­ho­lung, die Aus­gabebänder wo die Pas­sa­giere ihr Gepäck abholen. Nachdem wir uns bei unserem Führer bedankt hatten war­teten wir auf die anderen beiden Gruppen. Als wir vollständig waren. Ging es zurück zu den Bussen, wie auf dem Hinweg schon in zweier Reihen, in einer Linie und ohne Ver­luste. Mit einer leichten Verspätung machten wir uns, dann auf den Rückweg nach Bad Rap­penau, dort berei­teten das Orga­team und ein paar Betreuer beim Grill­platz „Sole­boh­rung“, den zweiten Teil vor.

Als wir ankamen war schon alles für unsere Ankunft vor­be­reitet. Nach einer kurzen Trink­pause machten sich die Jugend­li­chen dann auf zur einer Schatz­suche. Je Gruppe gab es immer einen Grup­penführer der den Helm und die Befehls­ge­walt über die Gruppe hatte. Ein Grup­penführer hatte die Gruppe beson­ders gut im Griff, er selbst nannte sich „MC Brezel“, er führte die Gruppe nach anfänglich Schwie­rig­keiten schnell zum Schatz. Der Schatz bestand aus Süßigkeiten, eisgekühlten Getränken, jedes der Kinder bediente sich. Danach ging es Nahtlos zum Abend­essen(ver­schie­denes vom Grill) über. Im Anschluss konnten die Kinder sich etwas aus­ruhen, Frisbee, Vol­ley­ball oder Fußball spielen. Oder man schloss sich der Gruppe von Patrick Söhner an zu einer gemütlich runde „Das kot­zende Känguru“, dabei ging darum ver­schie­dene Sym­bole nach zuma­chen, wenn jemand ein fal­sches Sym­bole machte musste er in die Mitte und die Anwei­sungen geben.

So ließen wir den Aus­flug gemütlich aus­klingen, gegen 17:30 Uhr machten wir uns mit den MTW’s daran, die Kinder wieder in die ein­zelnen Orts­teile zu fahren.

Einen herz­li­chen Dank an das Orga-Team mit Max Elser und Patrick Söhner für die Vor­be­rei­tung und Durchführung des Aus­fluges. Der Wei­tere ebenso herz­liche Dank an unseren bewährten Küchen-Chef Tim Laule für das besorgen der Lunch­pa­kete und das Grillen. Ohne unsere Betreuer wäre so ein Aus­flug natürlich auch nicht zu bewältigen, aber es benötigt immer ein paar Per­sonen die noch etwas Mehr tun. und es schwer, wenn alles an einem hängen bleiben würde.