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Ereignisreicher Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Oedheim - Jugendgruppe

Am ver­gan­genen Wochen­ende fand der lang erwar­tete Berufs­feu­er­wehrtag der Jugend­feu­er­wehr Oed­heim statt. Die Ver­an­stal­tung bot den jungen Feu­er­wehr­leuten eine ein­zig­ar­tige Gele­gen­heit, in die Welt der Berufs­feu­er­wehr ein­zu­tau­chen und ver­schie­dene Aus­bil­dungen sowie Frei­zeit­ak­tivitäten zu erleben. Neben den regulären, span­nenden Übungs­einsätzen an den zweiwöchigen Diensta­benden war dies ein Höhepunkt für die Jugend­li­chen, bei dem sie ihre erlernten Fähig­keiten unter Beweis stellen konnten.

Der Berufs­feu­er­wehrtag begann am Sams­tag­morgen mit dem Antreten im Magazin um 7.30 zu einer Ein­wei­sung und ersten Dienst­be­spre­chung. Um kurz vor 9:30 Uhr wurde dann zum ersten Übungs­ein­satz alar­miert. Das Ein­satz­stich­wort lau­tete „Ölspur“ auf einem Park­platz. Die Jugend­li­chen rückten mit den Fahr­zeugen ELW [1/11-1], TLF [1/23-1] und HLF [1/43-1] aus. Die Beson­der­heit bei diesem Ein­satz bestand darin, dass es sich bei der simu­lierten Ölspur um ein Kakao­pul­ver­ge­misch han­delte, das die Jugend­li­chen ent­fernen mussten.

Nach der erfolg­rei­chen Bewälti­gung der Ölspur-Simu­la­tion hatten die Jugend­li­chen dann noch eine von drei theo­re­ti­schen Unter­richts­ein­heiten bevor sie sich beim gemein­samen Grillen für den noch anste­henden Tag und wei­tere span­nende Einsätze stärken konnten.

Anschließend folgte der zweite Ein­satz, der um 12:45 Uhr begann. Hierbei han­delte es sich um einen PKW-Brand auf dem Park­platz des Sport­platzes. Die Jugend­feu­er­wehr­mit­glieder mussten den Brand bekämpfen und mit künst­li­chem Rauch aus einer Nebel­ma­schine umgehen.

Um 14:45 Uhr wurden die Jugend­li­chen zu einem Was­ser­ret­tungs­ein­satz am Kocher im Bereich des Kanu-Clubs sowie auch auf der gegenüber­lie­genden Kocher­seite gerufen. Beim Ein­satz wurden Hil­fe­rufe einer Person nach­ge­ahmt, so dass die Jugend­li­chen nach einer Per­so­nen­suche am Ufer auch eine Men­schen­ret­tung auf dem Wasser durchführen mussten. Der Ein­satz wurde erfolg­reich mit dem Auf­finden der ver­missten Person – simu­liert durch eine Puppe – und dem Abtrans­port im Boot abge­schlossen.

Am späten Nach­mittag stand ein wei­terer Übungs­ein­satz an, bei dem die Jugend­li­chen eine Brand­mel­de­an­lage in der Kocher­tal­schule Oed­heim kon­trol­lieren mussten. Das Auslösen der Brand­mel­de­an­lage diente als Übungs­sze­nario, um den Umgang mit sol­chen Situa­tionen zu üben und auch im Nach­gang in der Theorie zu ver­stehen.

Den Abend haben die Jugend­li­chen und das Betreu­er­team dann mit einem großen Vesper und gemein­samen Spie­le­abend zusammen aus­klingen lassen wollen. Doch dann endete der auf­re­gende, erste Tag nach dem Abend­essen mit einem letzten Übungs­ein­satz um 19:30 Uhr. Die Jugend­feu­er­wehr wurde zu einer „unklaren Rauch­ent­wick­lung“ zur alten Mühle in Oed­heim gerufen. Hierbei han­delte es sich um ein Feuer, dass durch den Fire-Trainer erzeugt wurde und bei dem die Jugend­li­chen ihre Löschfähig­keiten zeigen konnten. Hierzu musste eine Was­ser­ent­nahme aus offenem Gewässer auf­ge­baut werden, wodurch die Jugend­li­chen mit Saug­schläuchen die Was­ser­ver­sor­gung zum Fahr­zeug sicher­stellten.

Am nächsten Morgen, am Sonntag um 7:45 Uhr, stand der letzte Ein­satz auf dem Pro­gramm. Die Jugend­feu­er­wehr wurde zu einem Ver­kehrs­un­fall mit einem PKW gerufen. Hier hatten die Jugend­li­chen die Auf­gabe, den Unfallort sowie das Fahr­zeug abzu­si­chern und zwei Per­sonen aus dem PKW zu retten sowie eine ein­ge­klemmte Person unter dem Auto zu befreien.

Die span­nenden 24 Stunden wurden mit einem ausführli­chen Frühstück und dem gemein­samen Aufräumen im Magazin sowie Putzen der Ein­satz­fahr­zeuge abge­schlossen.

Der Berufs­feu­er­wehrtag der Jugend­feu­er­wehr Oed­heim war somit ein voller Erfolg. Die Jugend­li­chen hatten die Möglich­keit, ihre Fähig­keiten und ihr Wissen in rea­lis­ti­schen Sze­na­rien unter Beweis zu stellen. Sie bewiesen Team­geist, Pro­fes­sio­nalität und Enga­ge­ment und konnten wert­volle Erfah­rungen sam­meln, die sie auf ihrem Weg zur aktiven Feu­er­wehr­kar­riere wei­ter­bringen werden.

Bei allen Einsätzen waren stets Betreuer aus der Ein­satz­ab­tei­lung vor Ort, erkennbar an ihrer Feu­er­wehr­uni­form. Sie standen Pas­santen zur Verfügung, um even­tu­elle Fragen zu beant­worten und für Sicher­heit zu sorgen. Die Vor­be­rei­tung der Einsätze erfolgte eben­falls durch ein erfah­renes Team der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Oed­heim. Vielen Dank an alle Betei­ligten für die Unterstützung.