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Energieerzeugung hautnah - Jugendfeuerwehr zu Besuch im Kernkraftwerk Neckarwestheim

Ellhofenvon Chrisitian Kartmann, Feuerwehr Ellhofen

Am Montag, 24. Januar 2011 stand auf dem Dienst­plan der Jugend­feu­er­wehr ein etwas anderes Dienst­thema: Besich­ti­gung AKW - Wir besich­tigten das Kern­kraft­werk der EnBW Kern­kraft GmbH in Neckar­west­heim und die dor­tige Werk­feu­er­wehr.

Gegen 15.00 Uhr ging es vom Jugend­raum aus los in Rich­tung Neckar­west­heim. Schon vor und während der Anfahrt war beson­ders bei den jüngeren Kame­raden die Auf­re­gung zu spüren. Um 16.00 Uhr hatten wir einen Termin mit dem Kom­man­danten der Werk­feu­er­wehr Steffen Bund­erla und seinem Stell­ver­treter. Nach deren Begrüßung und der gründli­chen, sehr auf­wen­digen, Sicher­heits­kon­trolle am Ein­gang, durften wir auf das Werksgelände. Über Dieses wurden wir von unseren zwei Betreuern geführt. Während der Führung bekamen wir einen Ein­druck über die Dimen­sionen der dor­tigen Bau­werke. Außerdem erläuterten und zeigten uns Herr Bund­erla und sein Stell­ver­treter die Funk­ti­ons­weise eines Kern­kraft­werkes, die dor­tigen Sicher­heits­vor­keh­rungen und -ein­rich­tungen und, natürlich für uns nicht unwichtig, die feu­er­wehr­tech­ni­sche Aus­stat­tung. Auch auf das Thema Sicher­heit bei einem Unfall, einem Störfall oder einer Betriebsstörung gingen beide ein. Sie stellten uns mit Hilfe von Bei­spielen ver­schie­dene Sze­na­rien und ihre Folgen dar. Während der Führung durften wir natürlich auch einige Gebäude begehen, unter anderem das Maschi­nen­haus mit der rie­sigen Dampf­tur­bine und den Hybridkühlturm mit einem Durch­messer von rund 160 Metern. Unsere, teils auch kri­ti­schen Fragen, wurden sehr ausführlich und sach­lich beant­wortet. Eine Bege­hung der Reak­torgebäude war auf­grund recht­li­cher und internen Vor­schriften nicht möglich. Gegen Ende der Besich­ti­gung bedankten wir uns bei Herrn Bund­erla und seinem Stell­ver­treter für die sehr inter­es­sante Führung mit einem kleinen Präsent.

An dieser Stelle möchten wir uns noch­mals bei Herrn Bund­erla und seinem Stell­ver­treter für die Besich­ti­gung, sowie bei unserem Kame­raden Axel Fellger für die Orga­ni­sa­tion bedanken.