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Einheitliches Konzept zur Brandschutzerziehung

Stadt- und Landkreis Heilbronnvon Victoria Roeger, KJF Ausschuss

Am 4. November 2023 fand im Feu­er­wehr­haus Wid­dern ein Seminar zur Brand­schutz­er­zie­hung und -aufklärung statt. Die Ein­la­dung rich­tete sich an die Jugend­warte, die in ihrer Funk­tion eine ent­schei­dende Rolle bei der Ver­mitt­lung von Brand­schutz­kennt­nissen an Kinder spielen. Das struk­tu­rierte Vor­gehen in der Brand­schutz­er­zie­hung stand dabei im Fokus, um Ziele, Inhalte und Orga­ni­sa­ti­ons­formen effek­tiver ver­folgen zu können.
Das Ziel des Semi­nars war es nicht nur, das neue Mate­rial zur Aus­leihe vor­zu­stellen, son­dern auch eine umfas­sende Aus­bil­dung zum Brand­schutz­er­zieher bzw. zur Brand­schutz­er­zie­herin anzu­bieten.
Externe Refe­renten der Firma Bals Brand­schutz unterstützten das Seminar, um den Teil­neh­mern eine fun­dierte Aus­bil­dung zu bieten. Die Part­ner­schaft mit Bals Brand­schutz stellte sicher, dass die Schu­lung auf einem hohen fach­li­chen Niveau durchgeführt wurde.

Der Tag star­tete um 8.30 Uhr mit einer herz­li­chen Begrüßung und einer einführenden Ein­lei­tung in das umfang­reiche Thema der Brand­schutz­er­zie­hung. Die Teil­nehmer erhielten einen Über­blick über die Struktur des Semi­nars und die zu behan­delnden Inhalte.
Ab 9 Uhr wurden dann die Grund­lagen der Brand­schutz­er­zie­hung näher erläutert. Die Maßnahmen für die Ziel­gruppen Kin­der­garten und Vor­schul­alter sowie ältere Men­schen standen im Fokus. Die Teil­nehmer erhielten fun­dierte Ein­blicke in die unter­schied­li­chen Anfor­de­rungen und Her­an­ge­hens­weisen bei der Ver­mitt­lung von Brand­schutz­kennt­nissen an diese spe­zi­ellen Ziel­gruppen. Bei­spiels­weise ist es für Kinder sehr wichtig, zunächst das grundsätzliche Bewusst­sein für poten­zi­elle Gefahren zu schärfen, da diese Situa­tionen noch nicht immer kor­rekt einschätzen können. Themen wie das rich­tige Löschen von Feuer, das Absetzen eines Not­rufs, die Rauch­aus­brei­tung in Gebäuden und ent­spre­chende Gegenmaßnahmen sowie präven­tive Maßnahmen und Möglich­keiten wurden eben­falls ausführlich behan­delt.
Anschließend hatten die Teil­nehmer während der Mit­tags­pause die Gele­gen­heit, sich zu stärken und in infor­mellem Rahmen mit­ein­ander ins Gespräch zu kommen.
Nach dem gemein­samen Aus­tausch wurde das Seminar fort­ge­setzt. Ein Schwer­punkt lag auf der prak­ti­schen Umset­zung der erwor­benen Kennt­nisse unter Ver­wen­dung des neuen Mate­rials des Kreises Heil­bronn. Dieser Teil des Semi­nars ermöglichte den Teil­neh­mern, das theo­re­ti­sche Wissen in die Praxis umzu­setzen und sich mit dem neuen Roll­con­tainer und seinem umfang­rei­chen Vorführ- und Expe­ri­men­tier­ma­te­rial ver­traut zu machen.
Die prak­ti­sche Umset­zung umfasste ver­schie­dene Sze­na­rien, die den Jugend­warten ermöglichten, die ver­mit­telten Kon­zepte der Brand­schutz­er­zie­hung in rea­lis­ti­schen Situa­tionen zu testen. Dieser pra­xis­nahe Teil des Semi­nars diente dazu, die erwor­benen Fähig­keiten zu fes­tigen und den Teil­neh­mern die Sicher­heit zu geben, das Gelernte erfolg­reich in den jewei­ligen Ein­rich­tungen anwenden zu können.
Der gesamte Tages­ver­lauf ermöglichte den Jugend­warten nicht nur eine inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung mit den theo­re­ti­schen Grund­lagen der Brand­schutz­er­zie­hung, son­dern auch eine pra­xis­nahe Anwen­dung des erwor­benen Wis­sens. Die Kom­bi­na­tion aus infor­ma­tiven Vorträgen, inter­ak­tiven Work­shops und der prak­ti­schen Umset­zung mit dem neuen Mate­rial trug dazu bei, dass die Teil­nehmer das Seminar als äußerst lehr­reich und moti­vie­rend emp­fanden. Ins­ge­samt bot das Seminar den Teil­neh­mern nicht nur eine Platt­form zum Erfah­rungs­aus­tausch, son­dern auch kon­krete Werk­zeuge und Kennt­nisse, um die Brand­schutz­er­zie­hung in ihren jewei­ligen Ein­rich­tungen und Gemeinden erfolg­reich umzu­setzen. Der pra­xis­nahe Ansatz und die Betei­li­gung externer Experten trugen dazu bei, dass die Teil­nehmer gut gerüstet und moti­viert aus dem Seminar her­vor­gingen.