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Ein richtig cooles Hobby

Heilbronnvon Rebekka Körmann und Heilbronner Stimme

Bei der Jugend­feu­er­wehr zu sein, ist eine gute Sache und macht noch dazu rie­sigen Spaß

Feu­er­wehr­mann oder Feu­er­wehr­frau zu werden, das ist ja für viele ein Traum­beruf. Ihr müsst aber gar nicht damit warten, bis ihr erwachsen seid! Es gibt nämlich auch schon für Kinder und Jugend­liche eine tolle Ein­stiegsmöglich­keit: die Jugend­feu­er­wehr! Dort bin ich auch und zwar bei der Jugend­feu­er­wehr Heil­bronn-Biberach.

Schon als ich fünf Jahre alt war, stand für mich fest, dass ich mich dort enga­gieren will, so span­nend fand ich die Arbeit. Und wichtig. Mein Papa ist Not­fall­sanitäter, und er hat mir sehr viel von seiner Arbeit erzählt. Unter anderem, dass er mit der Feu­er­wehr manchmal Hand in Hand bei Einsätzen arbeitet. Das hat mich sehr neu­gierig auf die Feu­er­wehr gemacht. Aller­dings musste ich warten, bis ich zehn Jahre alt war. Erst dann darf man ein­steigen. Wenn man 17 ist, kann man in eine der Ein­satz­ab­tei­lungen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr wech­seln.

Die Jugend­feu­er­wehr­ar­beit bereitet mich für den Ein­satz bei der Feu­er­wehr vor. Meine Begeis­te­rung für die Technik ist sehr groß, und dort kann ich sie mit den anderen Kin­dern und Jugend­li­chen teilen. Wir sind zehn Kinder und Jugend­liche und zwei bis vier Betreuer in einer Gruppe, die sich immer alle 14 Tage mitt­woch­abends im Magazin Heil­bronn-Biberach an der Feu­er­wehr­wache treffen. Aktuell in der Corona-Zeit finden unsere gemein­samen Treffen und Übungen leider nicht statt, was mich sehr traurig macht. Aber Sicher­heit und Schutz gehen natürlich vor. Dafür tau­schen wir uns in unserer WhatsApp-Gruppe aus oder halten Video­chats ab, um in Kon­takt zu bleiben.

Wir haben noch keine „rich­tigen“ Einsätze, aber wir üben alles, was man in einem Ein­satz wissen und anwenden muss. Ich lerne, wie die Ausrüstung funk­tio­niert und wie man mit ihr umgeht, zum Bei­spiel, wie man mit den Schläuchen löscht. Die sind ganz schön schwer…

Wir lernen aber auch die Theorie, dazu gehören der Brand­schutz, die Funk­technik oder Erste Hilfe. Außerdem fahren wir mit dem MTW (Mann­schafts­trans­port­wagen) zum Magazin nach Fran­ken­bach, um dort mit den anderen der Jugend­feu­er­wehr Übungen zu machen. Unsere Betreuer sind erfah­rene Feu­er­wehr­leute. Sie achten darauf, dass wir selbstständig werden. Und auf Dis­zi­plin, beides ist beson­ders wichtig bei dieser Arbeit. Ich finde, sie sind die besten Betreuer.

Ein Zelt­lager findet auch jedes Jahr statt (wenn kein Corona ist). Diese vielen gemein­samen Aktionen, Treffen und Übungen schweißen uns zusammen. Wir sind ein echtes Team! Das ist toll. Ich kann mich jeder­zeit auf die anderen ver­lassen. So habe ich dort neue Freunde gefunden. Einmal im Jahr wählen wir einen Jugend­spre­cher, das ist so eine ähnliche Funk­tion wie ein Klas­sen­spre­cher in der Schule.

Außerdem gibt es regelmäßig Spiele- und Film­abende, da essen wir gemeinsam leckere Pizza oder kochen zusammen was, lachen viel. Gute Laune und viel Spaß sind ange­sagt. Ich bin wirk­lich sehr gerne bei der Jugend­feu­er­wehr. Rebekka Körmann

Ihr wollt auch mit­ma­chen?
Die Jugend­feu­er­wehr Heil­bronn ist eine Abtei­lung für Kinder und Jugend­liche bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn. Die Ausrüstung sowie die Mit­glied­schaft sind kos­tenlos. Wei­tere Infos könnt ihr erfragen, wenn ihr eine E-Mail schickt an: