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Die Rutsche finden alle besser als die im Freibad

Widdernvon Franz Andritsch, HSt

Die Jugend­feu­er­wehr Wid­dern gestal­tete zum Schul­jah­res­aus­klang auch diesmal wieder ein tolles Pro­gramm. Mit viel, viel Wasser, wie es sich für die Feu­er­wehr gehört.

Vier­und­achtzig Kinder zwi­schen sieben und drei­zehn sind gekommen und werden in drei Gruppen ein­ge­teilt. Die jüngsten machen unter der Regie von Anne­rose Frank Spiele wie Kis­ten­laufen. Dabei kommt auch eine Kübel­spritze, das kleinste feu­er­wehr­tech­ni­sche Gerät, wie Kom­man­dant Günter Vogel ver­si­chert, zum Ein­satz: der eine muss kräftig pumpen und der andere darf spritzen. Bald sind alle pitsch­nass, was aber bei dem warmen Wetter so gar nichts aus­macht.

Die Kinder mitt­leren Alters wollen einen großen roten Ball ins geg­ne­ri­sche Tor bringen. Es spielen Mädchen gegen Buben. Die Tor­warte müssen den Ball mit einem kräftigen Was­ser­strahl aus einem mächtigen Was­ser­schlauch abwehren. Trotz der gestrengen Augen der Schieds­rich­terin Isa­bella Hebeiß trifft der Was­ser­strahl natürlich nicht nur den Ball, son­dern auch die Spieler, egal ob von der geg­ne­ri­schen oder der eigenen Seite. Bald steht auch hier das Spiel­feld unter Wasser. Und so nebenbei darf man die Mit­spieler mit Dreck­klumpen bewerfen, ohne aus­ge­pfiffen zu werden. Es gewinnen die Buben, mit drei zu zwei sehr knapp.

Wo die Kinder im Winter Schlit­ten­fahren hat die Feu­er­wehr für die ältesten Kinder eine Was­ser­rut­sche auf­ge­baut. Sie ist 32 Meter lang und, damit ja nie­mand neben 'naus rutscht, ganz schön breit. Und damit es richtig schön rutscht, werden die Kinder von Tilo vorher noch mit Schmier­seife richtig ein­ge­seift. Und dann geht es auf der mit einem Feu­er­wehr­schlauch reich­lich besprühten Plane hin­unter und hinein in ein Was­ser­be­cken. Alle sind sich einig: diese Rut­sche ist viel besser als die im Freibad, Man muss sich nicht erst lange anstellen, jeder kommt sofort dran. Immer wieder und keiner kann genug bekommen. Und dass nichts pas­siert, darauf achtet Ste­phan Jäckle.

Zum Schluss gibt es fri­sche Seelen und reich­lich Getränke. Von allen trieft das Wasser, aber allen ist klar: „Nächstes Jahr kommen wir wieder zum Feri­en­pro­gramm der Jugend­feu­er­wehr.“ Und viel­leicht wird das Inter­esse geweckt, sich auch unterm Jahr für die Feu­er­wehr zu inter­es­sieren, meint der Kom­man­dant.